^ Gnadr, Friede und Trost von dem^ Gott, der unsern Vätern nahe war,U als sie den muthvollen Entschluß faßten,^ diesen Tempel zu erbauen! damit wir^ auch Muth und Freudigkeit haben, ihn^ hierin anzubeten.
>Iie größte und höchste unter allen Wohl«iv^ thaten, womit uns der Allgütige 5'oft angepriesen und unverehrt erfreuet hat, istunstreitig diese, daß der Geist der Duldung:K« ^0 der Liebe jetzt die Glieder der verschieden-sim Religisnsgesetlschaften beseelet, und siemit einem sanften Bande der Verträglichkeit^ umschlingt.
Wo ist ein Erdengut, wo ist ein Freu,denqenuß, der mit einer freyen und ungehin-derten Religionsübung verglichen werden darf?Was ist süsser, als sein Herz nach seinerUeberzeugung und nach seinen Einsichten vorGott ergießen zu können? Was ist edler unsA 4 erwünsch-