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nen Schatten empört noch jeden Edlen gegendich/ Barbaren!
Tief jammerte das Elend den HerzogWilhelm. Zerstöhrt sah er seine stolzen Ent-würfe und die ihn umringende Noth befremi-dete ihn endlich mit dem Gedanken an Friedeund Abtretung des Geldrischen. Aber hart«näckig widersetzt sich ihm der Kaiser. Alle Ab-geordnete von ihm an den Kaiser wurden ver-worfen und die Noth stieg höher. Der Her-zog ließ birken, die Fürsten legten Fürbitte ein;aber vergebens, die Noth.stieg aufs höchsteund brach aller Herzen. Der Kaiser saß inVenlo und wollte vorrücken mit seinem Heerins Clevische. Da machte sich Wilhelm auf,gieng, begleitet vom Herzog von Braunschweigund den Cöllnischen Gesandten, versöhnlichnach Venlo zum Kaiser, warf sich ihm zu Füs-sen, bat um Gnade und Schonung seiner Län-der. Nachdem er den berühmten VenloerVertrag eingegangen und alle Kaiserl. Bedin,gungen angenommen hatte, wurde ihm erstGnade und Vergebung ertheilt Folgende wa-ren die harten Bedingungen:
Der Herzog mußte versprechen, von derrömischen Religion nicht abzuweichen, keineVeränderung in Ansehung derselben vorzuneh-men, und was darin abgeändert wäre, wiederherzustellen.
Ferner dem Kaiser, dem König Ferdinand«nd dem deutschen Reich gehorsam zusein,