Truppen bei Sittard einen vollkommenen Siegüber die Kaiserlichen gerade an dem Tage,i«' als die Friedensboten ankamen. Wilhelm«!ks verwarf also alle Anträge. Dies geschah imMerz is4Z. — Einige Monathe später kamtj,K der Kaiser in grosser Wuth und mit einer gro«M, ßen Anzahl Truppen den Rhein herunter nach^ Bonn, rückte von dort mit einem starken Heerjchl ins Jülichsche und richtete seinen ersten AngrifliL wider die Stadt Düren. Am Lrten AugustkE ließ er den Ort zur Uebergabe auffordern und» als diese verweigert wurde, erfolgte am r4tenM August früh Morgens der Kaiserliche Angrif.Ä», wehrten sich die Belagerten, schlugen'«M Feind verschiedemahle zurück, mußten aber^ zuletzt der Uebermacht weichen. Die Stadtwurde stürmender Hand erobert, geplündert,ÄM tingeäschert und unmenschlich wurden die Ein«^ wohner behandelt. Der helle Mittag brachte" !»och kein Ende; Weiber und Töchter wurdengeschändet, die zügellose Wuth der Kaiserlichenj ^ kannte kein Ende und die Wuth der SpanierÄ kannte kein Ziel. Der siegende Kaiser verfolg«^ te seinen Sieg. Schrecken gieng vor ihm her,^ wo er hinkam. Das Schicksal Dürens war^ für jedermann warnend. Man wollte ihmAI nicht mehr widerstehen- Alles ergab sich ihm.W Alle Städte öffneten ihm die Thore, so gar^ Jülich und Roermond ergaben sich gleich mitAkkord; aber überall wurde barbarisch gehan«Ä delt- Dieser Zug ins Jülichsche ist ein Schand,^ fleck in deiner Geschichte, du von Schmeich«^ lern angebeteter Kaiser, der Gedanke an dej«^ nen
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Allgmeine Übersicht der Reformations-Geschichte : nach 1. B. der Könige VIII. v. 56-61 ; eine Predigt, am hundertjährigen Jubelfeste der Einweihung der ev. reformirten Kirche zu Bracht
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