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versprach diese Johanna dem Herzog Wilhelmzur Gemahlin. Im folgenden Jahr 1541 be,gab sich der Herzog selbst nach Frankreich. Die-se Reise that er im Aprill mit großer Behut-samkeit von seinem im Jülichschen gelegenenSchlosse Hambach * aus, gerade zu der Zeitals ihn der Kaiser auf den Reichstag nach Re-gensburg zitirte und erwartete. Der Kaiserhörte von der Reise und zörnte schrecklich überWilhelm. Wilhelm war indessen in Paris,und vermählte sich mit der schönen Johanna.Einige Tage nach der Vermählung kehrte Wil-helm ins Jülichsche zurück. Seine Gemahlinblieb ihres noch nicht mannbaren Alters wegenin Frankreich bei ihrer Mutter. Kaum warWilhelm zu Hause: so kündigte er mit demKönig von Frankreich dem Kaiser den Kriegan und stellte 5 Armeen ins Feld; sie fielen inBraband und Luxenburg ein, schlugen allem,halben die Kaiserlichen Generäle, und nahmenalle feste Städte weg. Indessen rückt derKaiserliche General Renatas ins Jülichsche,übte allenthalben grausame Rache, plünderteund mordete, wohin er kam, und nahm Dü-ren ein. Im Dezember rückte der Herzog Wil-helm ihm entgegen, schlug den Renatus beiAldenhoven gänzlich und nahm Düren wiederweg. Zu Nürnberg suchte der Kaiser Friedezu machen mit dem Herzog, allein die Bedin-gungen waren so schimpflich, daß er sie nichtannehmen konnte. Besonders erfochten seine
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