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Carl von Egmont, Herzog von Geldern,sin unruhiger eiftiger katholischer Herr, warB seinen Unterthanen überworfen und wurdej D M diesen aus seinen Ländern vertrieben. Alt,jchwach und ohne Kinder wollte er sein Her-H isgthum dem König von Frankreich Franz I.»erwachen; allein sein Unternehmen wurde
vereitelt, er sah sich durch seine eigene Landes-stände und Unterthanen gezwungen das Her,^ >ogthum Geldern und die Grafschaft Zütphen,»ach seinem Tode dem Herzog Wilhelm vonW; Arve, Jülich rc. re- zu übergeben. Kraft die,le ses Traktats, wurde Wilhelm schon als Ad,11 «Illustrator im Februar 1539 zu Nimegen,A Är Roermonde und Zütphen gehuldigt. Damitwar nun Kaiser Carl der V. und auch derM in Herzog von Lothringen, welche beide Ansprü-MEn che darauf hatten, nicht zu frieden und prote-Mßn stirten gegen das Unternehmen der Stände.
Nach langem Federkrieg fieng man an sich zurMMen. Herzog Wilhelm wandte sich an denKönig'von Frankreich Franz den I. und batum Hülfe. Franz sah dies als eine der schön-W ß sien Gelegenheit an, sich an dem Kaiser zu rä,S chen, der ihm Mailand abgenommen hatte.Gern gieng er also mit Wilhelm ein Bünd,niß ein, versprach ihm den nachdrücklichstenDB Beistand gegen den Kaiser und zur Befesti,AZ gung dieses Bundes seine Nichte Johanna,M des Königs Heinrich von Navarra und Mar-garetha seiner Schwester Tochter, eine elsiäh,kige Prinzestin aber die reichste und schönsteDame in Frankreich und Deutschland. Frau;t per»