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und mehrere deutsche Fürsten gaben gleich derneuen Lehre, welche Zwlngli, Luther undMe-lanchton lehrten, Beifall. Nachdrücklich wi-dersetzten sie sich dem Kaiser Karl dem sten,der auf Eingebung der römischen Curie schonim Jahr isri einen Reichstag zu Warm-hielt, und die Lehre Luthers verdammte. ImJahr r 529 hielt der Kaiser einen andern Reichs-tag zu Speier, wo nach Mehrheit der Stim-men die neue Religion verdammt, alle weitereNeuerung, besonders die Abstellung der Mes-se , verboten wurde. Die evangelischen Stän-de konnten nicht einsehen, wie der Kaiser sol-che Eingriffe in die Rechte des Reichs wagenund wie sie in Sachen, die ihr und ihrer Un,terthanen Seelenheil betrafen, sich dem Be-schluß einer Stimmenmehrheit unterwerfendürften. Sie protesiirten daher wieder diesenNeichsschluß — Ein Schritt der ihnen in derFolge den Nahmen Protestanten zuzog — Dasie in entfernten Gegenden häufig mit denschwärzesten Farben geschildert und als Leuteverschrien wurden, die weder Gott noch Ewig»keit glaubten, so fanden sie sich bewogen, zurZerstreuung solcher Vorurtheile dasjenige, wassie nach ihrer damaligen Erkenntniß für wahrund in der Bibel gegründet hielten, in so fernes sich von den bisher üblichen Lehren unter-schied, der Welt klar und deutlich vor Augenzu legen. Dieses in rr Artikels» verfaßteGlaubensbekenntniß legten sie im Jahre 1540auf dem Reichstage zu Augspurg öffentlich vorund vereinigten dadurch noch mehr die Gemu-B 4 thee