Druckschrift 
Allgmeine Übersicht der Reformations-Geschichte : nach 1. B. der Könige VIII. v. 56-61 ; eine Predigt, am hundertjährigen Jubelfeste der Einweihung der ev. reformirten Kirche zu Bracht
Entstehung
Seite
20
Einzelbild herunterladen
 

England, die dritte Amalia blieb unverheira»thel und brachte ihre Tage im Schlosse zuDüsseldorf zu und der Prinz Wilhelm war, alseinziger Sohn Auffolger, in diesen vier vereinig»ten Ländern. Im Anfang des Jahrs 1517kam der sächsische Churprinz Johann Friederichnach Düsseldorf. In seinem Gefolge war alsReiseprediger Friedrich Miconius, damaligerPfarrer zu Gotha, dieser mußtt auf demSchlosse zu Düsseldorf täglich M W> predi»gen. Von Cölln war zu gleicher Zeit JohannCorbach, ein eifriger Franziskaner Mönch, da-hin gekommen. Der Mönch hatte am L7tenFebruar eine Kontroverspredigt gehalten undauf die Reformation im derben Mönchs-Tongeschimpft, im Schluß hatte er sich erboten,wenn jemand ihn des Irrthums überführenkönne»' so sei er bereit dessen Gründe zu hörenund sich aus der heiligen Schrift belehren zulaßen. Dies kam zu den Ohren des jungenFürsten und seines Gefolges. Johann Frie-drich, ein junger munterer Fürst, wollte dieseGelegenheit zur Demüthigung des elenden,aber doch frechen Mönchs nicht vorbei gehenlaßen. Er beschloß, dem Hofe und der Stadtdas Schauspiel einer öffentlichen Disputationzu geben. Er trieb seinen Hostprediger an,laut wider die Pfaffereien zu reden und denMönch zur öffentlichen Disputation der Christ-lichen Lehre herauszufordern. Der Fürst selbstbestimmte einen Tag, wo Corbach und Mi-conius mit einander streiten sollten. Corbachfühlte seine Unbesonnenheit, fühlte daß er hart

Munde

Me deriv

MMl!MB" >

s« anMcl

Vegeimrlaus seivon großemMönch so

inende FrechßngMludie ech AansehnlicheWnipsre!de Mimelehr der NSchanden,u

MenveW

Christi»,Lies war rrinzenLolche,Sieg üb«