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Allgmeine Übersicht der Reformations-Geschichte : nach 1. B. der Könige VIII. v. 56-61 ; eine Predigt, am hundertjährigen Jubelfeste der Einweihung der ev. reformirten Kirche zu Bracht
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!Ü. Der ganze Hofwar Erasmifch gesinnet. CraS-mus von Rotterdam war am Herzoglichen Ho«^ fe alles, ohne ihn nahm man nichts vor undÄ sein Ausspruch entschied. Am ganzen Hofei ^ laß man mit Eifer Erasmus Schriften beson«ders dessen Gemeinsprüche, ein Buch, wel«z '7 ches damals grosses Aufsehen machte, da eSdie Haupt - Artikul der Christl. Lehre in ge-drängter Kürze aber zugleich mit seltener Klar-^ heit in einer schönen Sprache vortrug und dieM besser» Fürsten Europens mit eben so viel Be«ischeidenhett als Würde, mit eben so viel Sanft«muth als Nachdruck zur Untersuchung derWahrheit aufforderte. Laut jauchzte der gan-E ze Herzogliche Hof den kühnen Bemühungen' E Zwinglius und Luthers, das Reich der Dumm«heit zu stürze«, seinen Beifall entgegen. Gernsah der Jülichsche Canzler Gogref die Bemü«rm, jungen des Petrus Flisted, das Jülichjche zuresormiren und nicht ohne gehörigen Vorwurfhörte der Hof die grausame Procedur der Cöll,LD Nischen Geistlichkeit gegen einen Bürger feines

Landes.

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Noch ein zweiter Umstand trug dazu bey,^ die Reformation in diesen Ländern zu begün«fiigen, nehmlich die Vermählung der Herzog-lichen Tochter Sibilla mit dem SächsischenChurprinzen Johann Zriederich. Herzog Jo«.M ^ hann hatte vier Kinder, drei Töchter und einenPrinzen. Die älteste, Sibilla, heirathete denSächsischen Churprinzen, die zweite Anna ver«wählte sich mit Heinrich dem 8ten Könige inN Nr England