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Allgmeine Übersicht der Reformations-Geschichte : nach 1. B. der Könige VIII. v. 56-61 ; eine Predigt, am hundertjährigen Jubelfeste der Einweihung der ev. reformirten Kirche zu Bracht
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die Greuel der Messe, den Mißbrauch de-Abendmahls, die Entziehung des Kelchs, dieLehre von den verdienstlichen Werken undVerkauf der überflüssigen, das Geplär nachdem Rosenkranz und Herplappern der lateini-schen Psalmen und Gebete ohne Andacht undVerstand, das Anrufen der Heiligen, denBilderdienst. Man verglich laut die Lehre derSchrift und der Papisten, fühlte den Wider-spruch, man entsagte der Papistischen auf im-mer, verwarf und bestritte sie und nun ginger Herfür der Warheit Bekenner, Vertheidi-der und Lehrer mit dem Muth und Geist einesApostels und hinterließ nach seinem Hingangin den Gemüthern seiner Lehrlinge und Wahr-heitliebenden Freunde eine Religionskenntniß,die kein Feuer vertilgen und keine Flamme zer-stören konnte. Verschiedene Umstände begün-stigten die Reformation in diesen Ländern.

Herzog Johann der III. war Herr der»M vier vereinigten Länder Jülich, Eleve, Bergund Mark. Er hatte die Maria einzige Toch-ker und Erbin Herzogs Wilhelm von JülichE und Berg im Jahr i s io geyeirathet und ge-iW langte im Jahr »sn, in welchem Wilhelmstarb, zum Besitz dieser vereinigten Länder.^ war ein ungemein guter Herr, liebte diez O Toleranz und würde jede Religion in seinen.,-F, Ländern geduldet haben, wenn nur die öffent-liche Ruhe nicht gestöhret wurde. Die Herzo,ge von Eleve lebten schon lange in einer ge-> wissen Unabhängigkeit vom Röm. Hofe, die' > B Seist»