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5lcinmüch!ge erkenntS nicht, erschrickt undhebt zurück. Petrus von Flisted wird ergriffenals Kezree behandelt und ins Gefängniß gelegt.Dies geschah im Dezember 1527. Lange saßer gefangen, man suchte ihn zum Widerruf zudringen; aber vergebens, er blieb immer derstandhafte Bekenner der Wahrheit und wagtesein Leben für sie. Zu Cölln brachte man nachund nach mehrere Reformatoren aus dem Cle-risch und Bergischen als Kezzer. Clarenbach-der große und erste Reformator im Bergischenwurde sein Mitgefangener. Ein Glaube ver-band hier die grossen Männer, beide litten umder Wahrheit willen, stärkten sich einander inihrer Lehre und theilten freudig Marter undTod miteinander. Petrus Flisteden zeigte be-sonders eine grosse Seele. Als man am Ta-ft seiner Hinrichtung nochmals versuchte ihnjM Widerruf zu bringen, war seine Erklä-nmg diese.- Wir, sprach er, halten uns an denHerrn Jesum Christum und an sein heiligesWort, so mögen wir nicht irren; dieses Wortwollen wir bekennen so lange uns der Mundoffen ist und wir sprechen können. Zum Feuerward er verdammt. Bey seiner Hinrichtungsmg ihn ein Mönch: ob auch Seelmessen fürihn sollten gelesen werden, so wolle man nachGewohnheit unter dem Volk Seetpfennigesammle». Ich frage nicht, antwortete Flisted,ich frage nicht nach eurer Gewohnheit, memetchr, daß unsre Seelen in der Pfaffen Taschefahren. Freudig gieng er zum Scheiterhauf-en, vie Stirne umflochten mit einem Schwer
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