che„ so hub er seine Predigt an " Die Mönchefliehen das Licht. Keiner von dem ganzen pädstl.Anhang wagt es gegen mich öffentlich aufzu-treten, wiewohl ich jeglichen von ihnen wieder-höhlt zu Vertheidigung ihrer Irrlehren aufge-ruffen habe. Indessen sehe ich meine Mitbür-ger vor Sehnsucht nach der evangelischen Er-kenntniß glühen. Nun so sei es dann! meinGewissen treibt mich; ich will meinen hebenMitbürgern das Licht nach der wahren Lehreanzünden, will aufdecken die groben Irrthü-mer der Mönche u. s. w. So predigte er mitwahrer Salbung und freudig stimmt die Ge-meinde die deutschen Gesänge mit ihm an.
Nun bitten wir den heil. Geist rc. „ Wirglauben all an einen Gott rc. „ Dies sind dieheiligen zehn Gebot rc. " Mächtig wirktendiese Predigten allenthalben. Aber je lichteres rings um in den Köpfen der Zuhörer ward,desto mehr entflammte sich der Zorn der Mön-che und ihres Anhangs. Von allen Seitenerhob man Klagen gegen ihn; Die Dechan-ten , die Kapitularen, die Pastoren dieser Ge-genden verklagten ihn bey dem geissl. Gerichtzu Cölln höchlich. Abev Petrus von Flisted,weit entfernt, sich dadurch abschrecken zu laßen,wird vielmehr mmhrgee dadurch; er scheutekeine Gefahr; er gieng voll Eifer nach Cölln,bestieg öffentlich im Dom zu Lölln die Kanzelund sprach laut der Messe und dem PabsteHohn. Vielleicht war hier sein Eifer zu großund unüberlegt sein Thun; vielleicht aber warvielmehr sein Feuer Flamme Gottes; Der
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