2» meiner lezten Rede auf der Tribune derPairskammer habe ich es vorhcrgcsagt: dieMonarchie vom 29. Juli steht unter der un-umgänglichen Bedingung des Ruhms oder derAusnahmögeseze; von der Presse lebt sie unddie Presse tödtet ssc; ohne Ruhm wird sie vonder Freiheit verschlungen werden; greift siediese Freiheit an, so muß sie untergehen. Eswäre doch schon anzusehen, wenn wir, nach-dem wir drei Könige mit Barrikaden für dieFreiheit der Presse versagt haben, neue Barri-kaden gegen die Preßfreiheit errichteten! Unddoch, was bleibt zu thun? — Wird die ver-doppelte Wirkung der Gerichtshöfe und derGeseze hinreichen, um die Schriftsteller inSchranken zu halten? — Eine neue Regierungist ein Kind das nur mit einem Leitbande gehenkann. Sollen wir die Nation wieder in Win-deln legen? Wird dieser furchtbare Säugling,der in den Armen des Siegs auf so vielenBivouaks Blut eingezogen hat, seine Windelnnicht zerreißen? — Nur ein alter tief in derVergangenheit eingewurzelter Stamm konnteohne Gefahr von den Winden der Preßfreiheitgeschlagen werden. Freiheit war in Frankreichwährend der drei ersten Jahre der Revolution,
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Von der Restauration und von der Wahlmonarchie, oder Antwort an einige öffentliche Blätter über meine Weigerung, mich der neuen Regierung anzuschließen
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