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j^cliicjuier Echo
seltener versteinert gefunden. Die meisten Kerne sind sehr harte Hornsteine undeinigermaßen durchsichtig. Von Farbe sind die Echiniten braun, grau, weißlich,goldgelb und schwärzlich. Außer den ganzen Stücken findet man auch einzelne ver-steinerte Theile von Seeigeln, z, B. Stücke von Schalen, Stacheln, die Juden-steine heißen. Sonst wußte man nicht, wofür man diese halten sollte, bis deLuc einen Echiniten aus England erhielt, der in Kreide lag, uud an dessen Grübchen 'versteinerte Stacheln, obgleich beweglich, anlagen. Diese Stacheln haben eineverschiedene Gestalt, denn manche sind platt und zugespitzt (diese heißen Juden-nadeln), andre sind glatt, gestreift oder gekörnt, und dabei stumpf und prisma-tisch ; noch andre haben die Form einer Olive oder Eichel.
Lokiczuier, das Schachbret. Die Stellung der Truppen en e'viüguierist die schachbretförmige Stellung, wo die Hintern Abtheilungen auf die Zwischen-räumc der vordem treffen. Sie wird gewöhnlich bei den Rückzügen gebraucht.
Echo, die Tochter der Lust und der Erde, eine Nymphe, von welcher dieFabel erzählt, Juno habe sie, weil sie ihr durch ihre Schwatzhaftigkeit hinderlich ge-wesen, den Jupiter bei den Nymphen zu belauschen, in einen Fels verwandelt, dochso, daß sie ihr die Stimme, zur Wiederholung des letzten Worts, das sie von An-dern hörte, gelassen habe. Eine andre Erzählung sagt, Echo habe sich in den Nar-ciffus verliebt, und als dieser ihre Liebe nicht erwidert habe, sich dergestalt gegrämt,baß Nichts als die Stimme von ihr übriggeblieben sei.
Echo. Wenn der Schall an eine entfernte feste Fläche anschlägt, so prallt ^er zurück, und man hört ihn nach einer kurzen Zwischenzeit wieder; dieses nenntman Echo oder Widerhall. Wird der Schall mehrmals wiederholt, welches gc- lschieht, wenn er an Gegenstände, die nicht gleich weit entfernt sind, anschlägt, sohört man ein vielfaches Echo. Dieses geschieht nicht durch ein bloßes Zurückwerfen >der schallenden Lusttheilchen, sonst müßte jede Oberfläche eines harten und festen sKörpers einen Widerhall verursachen, sondern es wird wahrscheinlich eine Art von jWölbung des zurückgeworfenen Körpers erfodert, welche mehre divergirende Linien ^des Schalles wieder zusammenlenkt und an dem Orte, wo das Echo hörbar seinsoll, vereinigt, oder sie wenigstens parallel aussendet, ohne den Schall wieder zuschwächen, sowie ein Hohlspiegel divergirende Lichtstrahlen in einem Brennpunktevereinigt, oder bisweilen parallel aussendet. Doch ist man in der Theorie von der >Zurückwcrfung des Schalls noch nicht im Klaren, wahrscheinlich weil man die Be-schaffenheit der Flächen, die den Schall zurückwerfen können, noch nicht genugsamkennt. Ferner ist eine gewisse Entfernung des zurückwerfenden Gegenstandes noth-wendig, damit das Echo erst eine Zeit lang nach dem Schalle zum Ohre gelange, undvon demselben abgesondert gehört werden könne. Beobachtungen zufolge legt derSchall in einer Secunde 1080 par. Fuß zurück. Es würde demnach ein Beob-achter, welcher 310 Ellen von dem zurückwerfenden Gegenstand entfemt und inder Nähe des schallenden Körpers stände, das Echo eine Secunde später als denSchall hören. Ein solches Echo würde also so viele Worte und Sylben wiederho-len, als in einer Secunde gehört werden können. Dies heißt ein viclsylbiges Echo.
Ist diese Entfernung kürzer, so wiederholt das Echo weniger Sylben; hört mannur eine einzige wieder, so ist es ein einsylbiges. Denn das geübteste Ohr kann i»einer Secunde nicht mehr als 9 aufeinanderfolgende Töne unterscheiden, und eswird daher zu einem einsylbigen Echo wenigstens ein Zeitraum von 4 Secunde er-fodcrt. Hieraus sieht man, warum gewölbte Gänge und Säle widerhallen,ohne ein deutliches Echo hervorzubringen. Die Mauern sind zum Theil zu nahe !und machen zum Theil eine ununterbrochene Reihe von verschiedentlich entferntenFlächen aus, und das Ohr kann weder den ursprünglichen Schall vom ersten Echo,noch die vielen unmittelbar ineinanderfließenden Widerlaute von einander unter-scheiden. Stehen hingegen mehre einzelne zurückwerfende Flächen in verschiedenen