®, bet oicvte Sud)jtabe be« beutfcgen 2(bc, roetdjer gelinbe au«gefprod)entvitb unb baburd) uom t »erfd;ieben i(i. S2uc am ßnbe bet Motte lautet ec rote t.2)a« b roicb fel)c feiten ocrboppelt. SEBirb b mit t »erbunben, fo ift ein e au«ge-laffen. D in bec neuern Mufi?: bie zweite biatonifege Älangjfufe unfer« 5£on=fpjlem«. 3'nbem ba« 5Eonjeid)en auf betfelben Stufe bc« 2inienf»)jfem« fielenbleibt, roicb burd) Sorfegung eine« § ober eine« b bec 5Eon im ecjlen gälte umeinen falben 5£on er^objt unb bann dis, im jroeitengalle um einen halben Sotterniebrigt unb des genannt. Seibe roeeben roegen bec Sdjroiecigfeifen bec 2(ppli=catuc feiten al« befonbece Sonacfen gebraucht. (Sgl. 51 on, Sonact.) Sa«fleine d, ober aud).d. m. (dextra manu) , bezeichnet beim ßlaöierfpiel bie redete$anb. Sie comifdje 3agl D 9»tt 500 unb fotl im Mittelalter au« ia ent|ian=ben fein. Sei romifchen 3nfd)riften bejeicljnet e« Sor= unb Seinamen, j. S.Decius, Divus u. a. m.; bei Sebicationen bezeichnet ein bceimalige« D biegocmel Dat, Donat, Dicat, ober Dat, Dicat, Dedicat. 2(1« jucijtifd)e2lbfuc5itng bezeichnet D bie rbmifegen ^anbeften (Digesta). dd. bebeutef
dedit, bezahlt.
Da capo (da Cap. ober d. C.) , »oitoorn, »om2(nfange, »erlangt, am(Sube bec SonftucEc gefegt, baf bec2fnfang bi« ju einem geroiffen '2£bfage, becbued) Finis ober bejeidjnet roicb, unoerdnbert roiebecholt roeeben foll. 2iud)i(t e« ein ßuruf für ben Sdngec ober 3m|irumentijlen, ba« »orgetragene 5£on=tffid ju roiebergolen.
Sach, bec obere SSgeil eine« $aufe«, roelchec ba|felbe bebeeft. Sie bceUten unb platten Sdd)ev bec Morgenldnber würben im korben nirf>t gut roiber benhäufigen SKegen fegügen, unb bie 2afl be« Schnee« rodre ihnen gefdgrlid); bagecfah man fteg fier genbtgigt, bie Sddjer fd)rdgliegenb unb oben fpig ju bauen;boeg ftnbet man in ©nglanb fajl nur platte Sadjer. Sie Sdujec finb uidjtallein nad) ben Materialien, fonbecn auch nach igrer Sauact »erfegieben; ba--hec in legtecec £inftd)t j. S. beutfdje, alt = unb tieufcanjofifcge (legtere« Man=facbenbach obecgebrodene« Sach, f. Manfarb), Seltbacg, fPultbacg, Äup =pel (f. b.) u. f. ro. — Sach flu hl t)cigt in berSaufunfi ba«jenige 3immec=roerf, welche« unter ba« Sparrroerf eine« Sache« gefegt roicb, um e« tragenju tjelfcn.
S a cg (©imon), ein beutfdjer 2ieberbid)tec be« 17.Sagcl). , geb. ju Memelben 29. Suli 1605, bcfuchte bie ©pmnafien ju Äonig«6erg, Magbebucg unbMittenberg, jlubirfe in bec erpfgenannten Stabt unb befleibete bafelbjl mehre müg=feligc, wenig betognenbe Sdjuldmter, bi« ec bueeg ben grofjen Äucfücfien geiebeid)Milhelm, bem ec fich burd) feine ©ebiegte empfohlen gatte, zum ^3rof. bec *Poeftean bec bortigen Untoecfttdt ergoben rouebe. 3n biefer Stellung blieb ec bi« ju fei-nem SSobe, ben 15. 2(pcil 1659. S.’« zahlreiche geiftliche unb roeltlidje 2iebecunbSben finb in »erfdjiebenen Sammlungen unb fliegenbenSldttecn gebcucft, bie»otjüglichllen in ben2frienfammlungen feine«gceunbe«, be«Scgani(ten £ein =cid) 2(Iber t, Bereinigt mit ben ©ebkgten biefe« ßomponiflen unb eine« beittengceunbe« unb 2anb«mann«, be« burfürftl. Siatge« SKobectSJobertgin. Ma«u. b. 5L: „Simon Sach’« poetifege Merbe", angeführt roicb, iff nur eine Samm=®one.»8er. Siebente 2fufl. SSb. III. + 1