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theilte ihm dieser eins der schönsten Landgüter, Beuchet, und erhob es zum Mar-quisat mit dem Beinamen Duquesne, um s. Namen zu verewigen. Mehr konnteer nicht thun, da Duquesne Calvinist war. Doch war er der Einzige, der von derdurch Aufhebung des Edicts von Nantes verfügten Verweisung s. Glaubensgenos-sen ausgenommen ward. Er starb zu Paris 1688. Milde und Bescheidenheitzierten s. Heldentugenden. Ruyter war sein Muster. Er hinterließ 4 Söhne,von denen der berühmteste, Henri, Marquis v. D., sich ebenfalls als Krieger und ,Seemann auszeichnete. !
Dur (von äurus, hart) nennt man diejenigen Tonarten, welchen der harte odervollkommene Dreiklang (s. d.) zum Grunde liegt; daher auch harte Tonarten.Man bezeichnet sie oft durch den italienischen Ausdruck insggiore.
Dur ante (Francesco), einer der größten Kirchencomponisten, war 1693in Neapel geb. und verdankte s. erste Bildung dem berühmten Aleff. Scarlatti.Der Ruf Pasquini's und Pittoni's zog ihn nach Rom. Hier arbeitete er unter derLeitung dieser Künstler, und erlernte von dem einen die Kunst des Gesanges undder Melodie, von dem andern alle Hülfsmittel des Contrapunktes. Dann ging erals Capellmeister nach Neapel zurück, componirte aber fast ausschließlich für dieKirche. In der kirchlichen Vocalmusik erstieg er eine hohe Stufe des Ruhms.Auch bildete er die berühmtesten Tonkünstler des 18. Jahrh, in Neapel: Pergolese,Sacchini, Piccini, Guglielmi, Traetta, Jomelliic., und starb zu Neapel 17üü,
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Durchbrechen der feindlichen Schlachtlinie, eine See-Eos- !lution, die oft mit Vortheil angewendet wird. In dieser Absicht wenden sich eine !bestimmte Anzahl Schiffe auf ein gegebenes Signal schnell aus der Linie und ^gehen mit vollen Segeln quer durch die feindliche Linie, um den Feind schnell aufder andern Seite zu beschießen, wo er oft 2 bis 3 volle Geschützladungen er-halten hat, ehe er darauf zu antworten vermag. Fast alle Seetreffen zwischen denHolländern und Engländern, und zwischen diesen und den Franzosen, geben unsBeispiele des Durchbrechcns der feindlichen Linie. Der niederländische AdmiralRuyter scheint der Erfinder dieses Manoeuvres zu sein; er führte es vorzüglich gut1666 bei Dünkirchen aus, wo er mehre Male durch die Flotte des Admirals Monkbrach und sein schon abgeschnittenes Bordertreffcn rettete. Dieses Manoeuvrr ^wurde indeß, wenigstens bei den Engländem, so ungewöhnlich, daß selbst die In-struktionen für Seegefechte auf ganz entgegengesetzten Grundsätzen beruhten. Ei»englischer Gutsbesitzer, John Clerk, wurde durch Nachdenken über die Nachtheile,welche die englische Seemacht in den letzten Kriegen mit Frankreich erlitten hatte,auf die Unzweckmäßigkeit der gewöhnlichen Angriffsweise aufmerksam und theiltes. Ansichten schon 1780 dem Flaggencapitain des Admirals Rodney mit, und die-ser erklärte späterhin selber, daß er m der siegreichen Schlacht gegen La Graste am12. April 1782 die ihm bekanntgewordenen Grundsätze Clerk's befolgt, und nurder glücklich vollbrachten Durchbrechung der feindlichen Linie den Sieg zu dankengehabt habe. Clerk setzte s. System in dem zuerst 1782 erschienenen und 1804neu aufgelegten vn nsvsl tsctica" auseinander.— Einen ähnlichen Zweck
hat gewöhnlich das Durchbrechen der feindlichen Schlachtlinie oder das Sprengendes Mittelpunktes in Feldschlachten.
Durchdringlichkeit, Pcnetrabilität, ist die Eigenschaft der Körper,vermöge welcher sie im Stande sind, andre Materien durch ihre Zwischenräume ^hindurchzulassen. Es gibt Stoffe, die alle uns bekannte Körper durchdringen; fdahin gehört die Wärme. Andre Stoffe, z. B. der magnetische und elektrische,dringen nur in gewisse Körper ein. Feste Körper sind gewöhnlich für solche flüssige >Materien durchdringlich, welche sich an sie anhängen, oder doch von ihnen stark an-gezogen werden. Salze, Löschpapier, Schwamm und andre Körper lassen sich i