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3 (1830) D bis E
Entstehung
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itjn bis ans @nbe begleite unb feine Seele ju bent Site bet Reinigung uttbStrafe führe. 3m Allgemeinen badfjte ftd; ba« SBolf untec ihnen bie ®ott=beit, fofern ffe bie menfcflidjen Scfidfale tenft, unb man tf>eilte fte, in 83e=jiebung auf bie SBitfungen, bie ihnen jugefefrieben würben, in gute unb bofe©eifler, in Agathobdmonen unb Äafobamonen. Sie Stomec bilbeten biegtieebifebe Sdmonologie in ihrem eignen, weniger poetifeben Gharafter, unboermifcht mit etru«fifchen SSorffeOfungen, weiter au«. 3hnm bebeutete ber©eniuS ben ©eift be« inbitnbuellen Seben«. 3n biefem Allen erfennt manbie utfprüngliche 3bee: 2ßo eine unetflarliche Wladjt wirft in Statur obergreiheit, ba ift etwa« Sdmonifdje«; biefe 3bee warb au«gebilbet butch SPh' :lofopbie, welche ben 58otf«glauben berichtigen unb bie Söernunft mit biefem©lauben öerfohnen wollte. Um bie 3bee ber ©ottheit in ihrer ^Reinheit bar-jufiellen, muffe man bie mpthologifchen Anfidjten allmalig jutüdbrangen, unbbie« fonnfe nicht unoermerffer al« bureb bie Anwenbung ber Samonen ge-fchehen. Sbgleicf aber gtied)ifd)e ^hifofop^ett bie« für ©tiechenlanb tra-ten, fo barf man barunt hoch nicht glauben, baf auch biefe Sbeen, wie ba«SBort Sarnon, gric-dfifchen Urfprung« feien; oielmehr ift e« glaublich, baf bieganje Sdmonenlehte nach ©tiechenlanb nur oerpflanjt fei. Sfr eigentlicherUrfprung ift in ben Religionen be« Srient« ju fuchen. Sie «£>inbu jd^tenauf er bem hödjfien SBefen, spatama, 33,000 ©öfter unb eine unauSfpred;-liche Saft »on ©otterbienern. Sen hocfjflen Slang unter jenen ©Ottern be--hauptete bie Sreieinigfeit, 83tama, SBifdjnu unb SRubbren, bie in ewigemSBedjfel fchaffen, erhalten unb jerftören. 2Benn be« Seeftoretö Anbeter fter=ben, fc fenbet er feine Siener, baf fte biefelben ju ihm bringen, bamit erihnen feine Seligkeit ju geniefen gebe. Sie Sdmonen ftnb fier bie Sweta«.St)fiematifd;er au«gebilbef ftnben wir biefe Sehre in bet Religion Soroafteröober bem dfalbdifd) =petftfd>en 9Wagi«mu«, ber unfireitig al« eine t^auptquelleber Sdmonologie anjufehen ift. Um bie ©ntfieljung be« Übel« ju erfldren,nahm Soroafter neben einem guten noch ein bofe« sptincip an, al« Suellenalle« ©uten unb alle« Übel«, unb bilbete biefe Sbee alfo au«: ©S gibt einReich be« Sicht« unb ein Reich bet ginftemif; in jenem hettfd)t Srmujb,bet Urheber unb fßerbreiter alle« ©uten, in biefem Ahriman, ber Suell alle«Übel«, be« moralifchen wie be« pf)t)ftfd)en. Um ben Sfron be« Srmujb fieser»bie fteben Amfdjafpanb« (©rjenget), bie gürften be« Sicht«, unter benen erfelbft bet erfte ift. 3h«en ftnb untergeorbnet bie Sjeb«, bie ©enien nonAllem, wa« gut ift, non welcher Act e« auch fei; biefe« bie geruet«. Aufgleiche SBeife ift ba« Retef) ber ginftemif unter Ahriman eingerichtet. Sein2!hton wirb umgeben oon ben oberften fteben Siw«, ben gürften be« 236=fen, unb eine jahllofe SJlenge nieberer Siw« ftefjen unter ihnen, wie bie 3jeb«unter ben Amfdjafpanb«. 3m unaufhotlid)em Streite untec einanber ftnbbeiber Steidje; aber einft wirb Ahriman beftegt; ba« Rcid> ber ginftemifhott ganjlich auf. feeren hat barjuthun gefucht, baf biefe Sbeale nach benSßerfaffungen gebilbet feien, bie ben aft'atifdien !0?onatd)ien eigen ftnb, aberAlle« augenfcheinlich mobifteirt nach bem Srte, wo, unb ben 3eitumftdnben,unter welchen ber ©efeggebet unb 9teligion«ftifter auftrat. Echterer blieb inbefnidjt blof bei tiefen allgemeinen 23egriffen fielen, fonbern übertrug fie auch aufeinjelne ©attungen »on SBefen. Alle oernünftige unb unoernünftige, lebenbeunb leblofe SBefen gehörten ;u einem jener SReidje; bie reinen SJJtenfdjen,3hi«e unb ©ewdchfe ju Srmujb«; bie unreinen (giftigen, fd)dblichen) juAhriman« Reiche. Auf biefe SBeife war bie Sdmonologie im SParft'Smu« jueiner Au«behnung gebieten unb in einen fpftematifchen 3«fammenhang ge-brüht, wie man fte anberwdrt« nicht bannte. Sb Jporn (S3ib!ifd;e ©noft'S")