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Dalefarticn
Dalmatien
503 firf) 25. mit feinem ©onner zurücf tmb trat in bie Steigen ber ©?ifoer=gnügten. 5m 2fptU 1814 machte Sallepranb, an ber ©pige ber prooifo=rifdjen Svcgietung, ben ^erjog ju einem ber 5 Stegierungßglieber, weldje bieSieftauration be® -£aufe® 83outbon beforbetfen. Dem wiener Gongreffe wognteD. atS beoollmdcgtigter franj. ©tinifter bei tmb Unterzeichnete 1815 auchbie 2fcgt8erfldrung gegen feinen ehemaligen ©ebieter unb 2Bogltgater. 9tapo=leon fegte bagegen nach feinet Siücffegt ihn unter bie 12 Söerbannten, bereit©uter eingezogen würben. Stach ber zweiten SSiebergerfiellung ber fonigl. ^)etr=fegaft erhielt D. ba® SSctlorene jttrücf, warb ©taat®minifier, ©ait, erhielteine ©efanbtfcgaft an ben tutiner $of unb lebt jegt in ©ati®. 26.
©alefarlien, f. ©chweben.
Dalin (Slof ober Slau® oon), bet SSater ber neuern fchwebifchenSiteratur beS 18. 5agtg. Gr wirfte auf ba® grdfere publicum burch feineSeitfcgrift: „Der fegwebifege 2frgu8" (1733—34), aber noch mehr burch feinegeiftoolten fPoeften, namentlich ©atpren (1729), burd; ein gettlicge® ©ebiditauf bie fd;Webifcge greigeit (1742), öiele Sieber, Epigramme, gabeln. (Diebefte 2fu§gabe feiner poetifdejen SBetfe, ©tocfgolm 1782—83, in 2 33dnben.)Gin gleiches SBerbienfi erwarb er ftd; um bie fritifege SSeganblung ber Sanbe8ge=fegiegte (©tocfgolm 1777, 3 35be., 4.; beutfeg »on S5enjel)tierna unb Ddgnert,©reifswalb, 4S3be., 4.), weswegen er auch jum $iftoriograpgen be® OteicgSernannt würbe (1756), fowie er aueg an ber ©tiftung ber 2lfabemie bet fegonen5Biffenfcgaften buteg Ultifa Gleonora (1753) tfntgeil gatte. Gr war geb. aufber sptopjiei SBinberga in $allanb 1708, unb ftarb al® fegwebifbger $offanz=ler 1763.
Dalmatica, ein lange®, weife® Sberfleib mit weiten 2(tmeln, ber-gleichen fonft bie Dalmatier trugen; bann ba® Sberfleib, welche® bie Diafonen inber römifdben dtirege feit ©apfl ©ploefter I. über bie 2flba unb ©tola tragen.Defgleidjen auch ein ©tuet bet faifetlicgen ÄromingSfleibung, bie in Stürnberg«erwagrt unb in granffurt angelegt warb.
Dalmatien, bfiteiegifege fProoinj mit4Äreifen: Sara, ©palatro unb©tacarSca, Stagufa, Gattaro; ein Äüftenlanb am abriatifegen ©teere, ba§ anKroatien, 33o8nien unb Albanien grenzt, unb ju welchem eetfegiebeneSnfelitgegdren. ©eit 1814 ift e®, mit 2fu®nagme be« tütfifd;en 2fntgeil®, ganzbem Äaifer oon Öjtreid) wieber unterworfen unb jdglt auf 273 □ ©teilen323,110 G. in 22 ©f., 33 gl. unb 914 Dörfern. 2fucg bet Diftrict ^5oglijja(18 OSJt., 15,000 Ginw.) ift eine ofireieg. Sefigung; et gatte normal® befonberegreigeiten. Dalmatien, egemal® ein anfegnlidje® Steicg, würbe ben Stomernerft unter 3luguftu® unterworfen. Stach bem ©erfülle be® abenbldnbifcgen Äai=fertgitm® ftanb e§ anfang® unter ber $errfd)aft ber ©otgen, bann ber mot=gentanbifcgen Äaifer. 5n ber erften $alfte be® 7. Sagtg. eroberten e® bie©lawen unb errichteten gier ein Äonigreiri), welcge® bi® 1030 bauerte, ba e®jum Sgeil mit Ungarn, unter Äonig SabiSlau® bem -^eiligen, vereinigt würbe;ein anbret Sgeil begab fteg unter ben ©cgug ber bamal® mdegtigen Stepublif©enebig, um gegen bie Unfälle ber Surfen gefregert ju fein, bod) entriffenbie Segtern in ber golge ben ©enetianem einen Sgeil beffelben. Durd) bengrieben ju Gampo gormio (17. Set. 1797 fam ber öenetianifege 2fntgeil nonDalmatien, fowie ©enebig felbff, unter oftreid). ^errfdjaft. 2(ber im pref=bürget grieben 1805 warb c® an ben franj. Äaifer abgetreten, ber e® zwarZum Äönigreicge gfalien, hierauf 1810 z u SUpticn jog, jeboeg ba® Sanbbureg einen ©eneral * ^rooebitore regieren lief. — 2fn ber fegwaegen SSeoolsferung biefe® fruchtbaren, aber wenig angebauten Sanbe® ftnb ©cgulb berübetmdfige ©ebraud) gigiger ©etrdnfe, fcgdblicge tfuSbünftungen bet ©ümpfe,