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fauerjle Giftonc twie eine reife Stange fdfmecft. Sie SBitfung biefer wun=betfamen SSeerc (Cerasus oxyglyeus), welche 2ftle« bem ©aumen guderßaftmacht, »erliert fid; nidjt ef>er, al« bi« man »etfehiebene SDtate qegeffen bat. —Sie Steuerung ift »ollig beßpotifd;. Ser jtonig bat 3 — 4000 SBeibet, nonbenen eine Jfnjab 1 bewaffnet unb geübt ifi; biefe bitben feine Seibwacge. 2C«fben ©rdberu ber 2(()nen be« Äonig« werben jdhrlich eine Stetige SBenfdjen,raeijten« ©efangene, geopfert, tbeil« um bie ®rdber ju befeud;ten, theil« umbiefen 21'bnett allerlei ffiebiente in bie anbte 2Belt ju fehiefen. ©« wirb füreine &)xt gehalten, wenn ber Äonig felbft bei foldjen ©elegenheiten ben ©d)atf=tid)fct abgibt. 3u biefem gefie werben bie europdifeben Gonfuln cingetaben,imb wdbrenb bet Einrichtung fingen bie 9teger in ^ceistanjen Sieber jum£obc ihre« SKonarcben. SEritt einet »on ihnen fehl, fo wirb er mitten in benJpaufm ber Spfet geführt unb cbenfall« hingerichtet. Sßill bet Äonig itgenbeinem feiner 2fhnen eine frohe 9fachrid;t jufommen taffen, fo fertigt er benerflen heften feiner Eafbebientctt an ißn ab, inbem et ihm, nad) Plittgeilungbe« Auftrag«, ben .Stopf abhaut. Sie Sahomier haben ein febt treue« ©e=bdchfnif, obgleich fte fttidjtö »on ©egtift wiffen. Sh* c ©prachc hat nid;t fo»iel 9tafen = unb Äehltone wie bie ber weiter wcfiwdrt« wohnenben Stationen.Shte ©efangc ffnb jiemlid) wohlflingenb, unb fte wiffen ihre plumpen mufi=falifdjen Snfftumentc gut ju beganbeln. ©entt fte tanjen, fo gefegieht e«meiften« bei Ptonbfdjein, unter einem großen SSaume, wo fte fid) hbdjfi fan-taftifch gebärben. 20.
Sairc ober Sairo, f. Sa pan.
Saftpliogr apgif, &ie ©teinfegneibefunff (f. b.).
Saftpltothef, gtieeg., eine ©ammlung »on gefegnittenen ©feinen.Stirgenb« war bie ©teinfegneibefunft ju höherer SSollfommenheit gebieben al«in ©rieegentanb, wo man gefdjniftenc ©feine nid)t bloß in Stingen trug (ba=her bet Stamc »on duxTvliog, bet 3iing), fonbetn auch jum ©iegeln gebrauchteunb Pracgtgefdßc bamit »erjierte. SBeit hinter ben ©riechen blieben in biefer.Ranft bie Siomet jurud; reiege JRomer aber waren bie Grften, welche »onfolgen ©teinen ©ammltmgen anlegten, ©cautu«, be« ©plla ©tieffogn, machteben Anfang (Plinius, „Hist, nat.", 37, 5); ber große Pompeju« bradjte be«SBitgribateS ©ammluttg nach 9iom unb jtellte fte im Gapitol auf; eine ungleichgrößere Gdfar im Stempel ber Söenu« ©enitrip, unb unter tfugujt nad)gerSit. Ptarcelluß im Stempel be« palatinifdjen 2fpollo. Sn neuern Seiten wett=eiferten bie gurftengdufer Stalien«, auch biefe Äunftfd;d(se um fid) ju »erfam=mein. Sa« Eau8 ©onjaga legte bie erjte Saftpliotgef an, ihm folgte ba«Eau« ©fte ju SÄobena, ba« Eau« garnefe, unb in gloreng, au« bem EaufefOfebici, Sorenjo ber Prddjtige. Sie ©feine, bie et befaß, fmb noch fennbar,inbem er bie ©ewohnheit hatte, fte mit Lor. , ober Lor. de M., ober auchbloß M. bejeid)nen ju laffen. ©eine ©ammlung würbe jerfireut, »on benfSJfebici aber eine neue angelegt, ber ©runb jur jegigen fTorentmifdfjen, ber be=trdchtlichflen »on allen: benn fte enthalt gegen 4000 ©feine. Sn 9?om ent=ftanben erfi unter SuliuS II. unb £eo X. unbebeutenbe ©antmlungcn. SJtariaPiccolomini, ein tomifeget Prdlat, hafte hier bie befle, unb £ucio Sbefcakgi,nachher Suca bi ffiragiani, erbte bie ber Ädnigin Ggtifiina »on ©chweben.©pdferhin hafte 9tom bie ©ammlungen in bet »aticanifd)en SSibliothef (mehrbutd) jjufall al« Plan jufammengebracht), in ben Paldflen 35atberini unb©trojsi (üJleifietwerfe enthaltenb, jegt in ©t.=Peter«burg), unb noch jegt jeich=nen ftd) bie bem Ptinjen piombiito gehörige £ubo»ijtfche ©ammlung unb biebe« ßarbinal« SSorgia ju iöelletri, berühmt burd) ihre dgpptifdßen ©feine unb©carabden, au«. Neapel hat fchone gefefmittene ©feine im Gabinet jtt Pot=