Druckschrift 
3 (1830) D bis E
Entstehung
Seite
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8 35afty(oloQte £)alat)mc

tici unb jtt Gapo bi SDlonte. ßu Gatanea in Sicilien btadjfc bet ^rittjfPifcati eine grofe Sammlung »on lautet einjeln in Sicilien gefmtbenen ©rei-nen jufammen. Sn gtanfreid) toutbe bie etffe bereit« unter gtanj I. an=gelegt, in ben bürgerlichen Ätiegen aber jerflreut. 2)et ©tunb ju bet feigenfef)t merfwütbigen, be« Ifntifencabinet« bet fonigl. SSibliotfjef, legte üourioi«unter Subwig XIV. ©ne gute Sammlung war bie beS .£>erjog« »on £)t=lean«, bie if)m al« ©bfd)aft au« bet $falj juft'el. Xufjcrbem mehre 'Ptmafjfammlungen. Sn Gnglanb ftnb bie Sammlungen bet dpetjoge »on 23e«-borough, £)e»onfhite, GarliSle, S5ebfort unb fOTatlborougf) am befannttflen.2fucb ©eutfchlanb beflfjt foldje Sammlungen. 3m San«foud ftnb mehre »er=einigt, unter biefen Me burd) SBincfelmann« SSefcfjteibung fo berühmt; »onSftujel Sfofd). SBien f>at ein eigne« ©emmencabinet; bie bte«bner Stmm--lung ifi nid)t unbebeutenb; einige gute Steine beftfct bie 9iatl)«bibIioti)ef juSeipjig. 25ie Sammlung ju Äaffel ifi jahlteid), aber unbebeutenb; fd)6neStüde beft|t 9Jlünd;en. Äuferbem gibt e« noch manche ^Ptiyatfammlung.Sn ben 9lieberlanbcn ifi ba« Gabinet be« Äonig« bebeutenb. Sm fonigl.Schlöffe ju Äopenfjagen fleht man einige ©efafse mit eingelegten gefdjnittenenSteinen, unb ^)eter«butg hat nufer bet faifetlicfyen, beten ©tunblage bie be«berühmten ©teinfd)neiber« Gatter trat, an bet be« ©tafen fPoniatow«fi einebet teichflen. Um bie jierlid)en unb ftnnreicf)cn, ober aud) blofj merfwütbigen33ilbwerfe fold,et Steine ju »eroielfaltigen, bebient man ftd) be« Äupferfiid)«unb be« 21 bb tu cf« ober 2Cbguffe« (f. b.). So ftnb nicht nureinjelne folchet35ilbwerfe, fonbetn aud) alle Silbwerfe »on Ginet 2frt jufammen, ober bieeine« ganjen Gabinet« butd) ben Äupferftid) befanntgemacf)t worben. S3ilb=werfe einet gewtffen 2lrt fiellten jufammen: ©elloti, 83ilbniffe »on ^Ot)Uofo=pben u. 21.; Gl)ifflet, 2lbrapa« (f. ©nofi«); ©ori, Steine mit Sternen;gicoroni, Steine mit Snfd)ttften; Stofd), Steine mit ben Flamen bet Äünfblet. 2(bbilbungen ganjet Sammlungen lieferten ©oti in bem Museum flo-rentinum, SBicat unb SWongej in bet ©aletie »on glorenj, SDfarictte »onbet ehemaligen ftanj., Sebtonb unb 2ad)aup »on bet be« «fperjog« »on £)r=lean«, Gcff)el Bon t>er wiener. 2lufterbem geboren l)ierf)et ba« Museum dOdes-calchi, bie Gabinefe »on ©taoelle, ©tofeh, S5offt, be« ^»etjog« »on $Katlbo=tough. 2Bie fdhon aber auch mehre biefer 2fbbilbungen ftnb, fo gebührt bod) bett2fbbtücfen bet SSorjug. Sammlungen foldfjer 2fbbrüd?e nennt man cbenfall«iDaftpliotf)efen, j. 35. bie Sippertfche au« 3000 StucEen beflehenbe 25aftpliotf)ef.Sie fYnb ein wichtige« dpü(f«niittel für ba« Stubium biefe« Bweig« bet Tfntife.(S. fPafte.) dd.

Saftplologie ober SDafthlonomie iflbicäunfl, an bengingernju rechnen; im weitern Sinne bie gingerfptache ober bieÄunfl, butch bie gingetfeine ©ebanfen au«jubrücfen.

JDaftplu«, baftplifd), f. 5KhPt(>muS.

25alai = 2ama, f. Sama.

3)alat)tac (Nicola«), ober 252(laptac, geh. ju-SSJluretinSanguebocben13. 3fpril 1753, flammte au« einer abeltgen gamitie unb fam 1774 nach fPati«,wo et bei bet ©arbe Sienfle nahm. 2lu« Neigung für 9J?uftf unb bramatifcheÄunft befuchte et bie SSotflellungen bet Spem »on ©teftp, bie in ihm bie Sufi,feine Ärüfte in ähnlidjen Arbeiten ju »etfudben, erregten. Unter £'2(ngle« Seitungerlernte et bie ©tunbfdtge bet Gompofttion. Sn feinen SöetEen ftnbet man wenigerOriginalität al« in benen »on SDlonfignp unb weniger Eomifdje Ginfalle al« in be;nett »on ©teftp; aber burd) 9laittetüt, Tfnmuth unb Sattheit bet Gmpftnbungjcidjnet et fich »or SSeiben au«. Ginjig ifi et in ben anmutigen SOtelobien feinetGanjonetten, Gouplet«, SJaubeoille«. 1782 bebutirte et auf bem Skatet bet