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3 (1830) D bis E
Entstehung
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£>af>ome

$of)cttt beutlidjec iri ft'dfj U3af)tna()m. 2( 1809 feine Sebrjeit sotubet Urne,übte ec ftd) felbfl, nad; eignet Sufi unb Saune, 2 3af)tc lang, halb an5£f)eatetbecorationen, halb im sportraitiren, halb in Sanbfcbaften. Sorjüg;lieb jcidjneCe et gern nautifdje ©egenftdnbe; et ffubirtc Sd)iffe, baö 9Jicetunb üftotwegenö 92atur. 1811 ging er nach Äopenfjage», wo et, son Äunfi;fteunben ermuntert, in bet bortigen 2ffabemie feine Anlage für bie beroifebeSanbfcbaftömalerei, butd) bie 25arffeltung norwegifdjet 4 J4aturjcenen unb eigneGompofttionen §u terf;nifcf>cr gertigfeit auöbitbete. 3tt ben ?(uöftellungen in.Kopenhagen, 1814 unb 1815, gab et mehre Silber. 1818 ging et übetSertin nad) 25reöben. eftiet erregten feine norwegifdjen gclfenfüfien unbSd)iffe, bie mit ben SSBellen f (impften, bie 2fufmerffamfeit ber Kennet. ©rmalte mit großer Seidffigfeit, sielet 2Baf)t'l)eit unb Kraft. ©eine Sorgtünbe:getömaffen, Saumgtuppen, fPflanjenwucbö unb SBafferfiücfc, traten treff-lid) au8geful)tt. 25aö erfle große SSilb son ihm, eine norwegifebe griff n--lanbfd)aft mit einem SBafferfallc, baö 1819 in 25reöben auögejiellt mar,faufte ber ©rbptinj ©brifiian son Sdnematf. 3tsei anbre non bemfclbenSabre fel)tten ebenfalls in fein Saterlanb jutücf. 1820 reife 2). butd) $£i=toi nad) Sfalien. $ier brachte er 7 Sionatc in 9?eapel ju, mcifi im ©c;folge beö ©rbprinjen <Ib)tifiian. Gr malte ben Sanbfth, ben ber fPtinj bc;irobntc, unb fein futfilicber ©bnner überreichte biefeö Sitb bem Könige sottSReapet. 25ann war er 6 SRonate in SRom, wo ibm SS^ociualbfert, fProf.Sronfiebt unb ber preuß. ©enetalconful Sartijolbp mebre Arbeiten auftrugen.Sm Sommer 1821 febrte et burd) Sirol, beffen pittorcSfe Statut ifjn mäch-tig anjog, nad) 25reöben jutücf. Siele Silber haben nicht bloß baö Ser--bienft ber Skbrbeit nad) ber Obatur, fonbern auch baö bet bidjtetifcben Ser;eblung beö inbisibuellen 6f>acafterS jener ©egenben, bie ihm ben Stoff ;u fei;tten Gompofttionen barboten. Unter feinen sielen Sfijjen son Stalienö unbSüirolö 92atutfcbonbeiten fiebt man wahre SRujierbilber non ben Setsobnern berSdnber, bie er befugte. 2fud) son 2)reöbenö Umgebungen bat er einige gutbargefteltt. 94id)t minber glücflicb bat 2). feine Kunfifraft in ©rftnbungengeübt. So jeugen son feinem 9?eicbtbum an trefflichen Sfubien fein geifernbilb mit einem Sßaffetfalle, in ber SJTitte bie 9?uine cineö Sergfcbtojfeö; mehreSeefiüde mit Schiffen im Sturm u. a. som 3- 1820 5 ferner som 3.1822:eine SBintcrtanbfcbaft mit einer Gidje, im ?ibenb, unb baö Silb bet Stube,eine 5Jionbnad)t am SReeteöufet mit auögefpannten gifebernefcen. ©rbßereönoch batf man son bem befebeibenen Künfilet hoffen. £>. iff ein Sohn berrauben norbifd)en Siatur, welcher am ©olf son Neapel unb auf ben $obenSiomö ben reijenben garbenfon beö Sübenö fid) anjucignen ffrebte unbben böb cctl Äunffflpl in ftd) auöbilbete, ber eine fübne unb feurige ©in=bilbungöfraft unb ein tiefeö ©cf«f)f für baö Gtbabene unb ©toße beut;funbet. 20.

25 a b 0 m e (25abomep), Königreich an ber Sflasenfufie son ©uinea, biö;bet ben ©uropaern nur butd) ben Sflasenbanbel befannt, weßbalb ftd) bafelbff,namentlich ju giba, englifd)e, franjoft'fcbe unb portugieftfebe gortö unb gacto=reien beftnben. ©enauere Siadjricbten son biefem mächtigen fftegctflaafe ber2ffbantiö, mit ber cFjauptfiabt 2(bomeb (24,000 ©.), gab SeoböVoyage toAfrica" (Sonb. 1820; franj. son ©auttier, ij)ar. 1821). 2(lle ©etsidjfe, 3uc!er=rohr unb alle tropifrbe gruebte gebeiben hier auf baö üppigfte. Siele Saume ffnbfogroß, baß man auö ihnen Ganotö serfertigt, in welchen 70100 9Jtenf<ben(Plafc haben, ©ine grud)t, bie wie eine reife Gaffeebobnc auöftebt unb an=fdnglid) feine befonbere Sußigfeit ju haben fd)eint, laßt auf ber Bunge fo sielson biefem ©inbruefe jurttef, baß ein ©laö ©fftg barauf wie fußet SBein, unb bie