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war, das kostete keine Mühe. Wer wird das Pflänzchen los-reißen, das ihm Ferriar') auf das seinige gepflanzt hat? —Verdiente nicht Burton's Buch unter uns bekannter zu werden?
(Gölting. Taschcnkalender 1799. S. 212 ff.)
Mechanische Theorie des Kusses, nach Hrn.H o fr. v. Kempelen **).
Ohne über die Fertigkeit unserer Leser in der Kunst, prak-tisch richtig zu küssen, den mindesten Zweifel zu hegen, ha-ben wir doch geglaubt, ein nützliches Werk zu unternehmen, wennwir sie mit dem Wesentlichen der mechanischen Theorie dieserlästigen Operation bekannt machten. Sie werden finden, daß,
') John Ferrier, Arzt zu Manchester. Die berlinerMonatsschrift vom Jahr 1795, Februar, enthält einen AufsatzNicolai's über die Quellen, woraus Sterne schöpfte.
") S. Wolfg. von Kempelenff) Mechanismus dermenschlichen Sprache, nebst der Beschreibung seiner Sprachma-schine. Wien 1797. Eine Schrift, voll der trefflichsten Bemer-kungen, die aber, ich weiß nicht warum, nicht so sehr bekanntgeworden ist, als sie es verdiente. Vielleicht hat die vorläufigallzu bekannte Schachspielergeschichte dem Berfasser etwas ge-schadet. Ein solcher Schluß aber wäre hier eben so ungerechtals übereilt. Der Verfasser war ein Freund des unvergeßlichenv. Bornffff), mit dessen wohl gerathenem Bildnisse die Schriftgeziert ist. Daß er auch von Seiten seiner Kenntnisse ein wür-diger Freund desselben war, bezeugt das Werk selbst hinreichend.
Anm. des Verfassers.
ff) Wolfgang von Kempelen, mechanischer Künstler.Wirklicher K. K. Host. in Wien, gest. 1804 im 71tcn Jahre.Erfinder der Schachmaschine (1771) und der Sprachmaschine(1778).
ffff) Jgnaz Edler von Born, Naturforscher. Geb. zuKarlsburg in Siebenbürgen 1772. Berzrath in Prag, Hofrathin Wien; gest. 1791. Verfasser des bekannten 8pocimen Älo-nadiologiao mellioüo I.innao-ins.