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gnädig an, und trägt sie. Nun wissen nur leider, was wirkünftig bei unsern kleinen häuslichen Debatten zu thun haben.Über dieses Factum, das in seiner Art entscheidend ist, siehe dieAnnalen der theologischen Literatur, in des 3ten Jahrgangs43ter Woche, S. 684.
(Götting. Taschenkalender 1794. S. 145 ff.)
Sicheren Nachrichten zufolge werden zu Schwabach jährlichfür 30,000 Gulden M a »l tr o in m e l n verfertigt, das wärenalso, eine ä 4 Pfennig gerechnet, eine Million, vierhun-dert und vierzig tausend Maultrommeln. Ob wohldieser ungeheure Absatz Zusammenhang mit der deutschen Schrift-stellerei, zumal der poetischen, kritischen und politischen habenmag? —
Welche Zauberkraft eine ehrliche und unbefangene Mieneselbst auf rohe Menschen haben kann, zeigt folgende Anekdote.Nicht weit von Glasgow lebt ein gewisser Hr. H..., einredlicher, vortrefflicher Mann, der aber gewöhnlich sehr zerstreutist. In dieses Mannes Haus kam eines Tages eine taubeund stumme Wahrsagerin, denn sie besaß Künste genug,den jungen Mamsellen die Herrlichkeiten ihres künftigen Lebensdeutlich zu verkündigen, ebne sich der Rede dabei zu bedienen.Ach, kommen Sie, Papa, kam die jüngste Tochter desHerrn H. gelaufen, da ist Ihnen eine Wahrsagerin, sogibles keinemehr, und dabei istsictaubundstumm.Nun schlich der gesetzte und redliche Mann hin, und bloß inseiner Zerstreuung und nicht im Mindesten aus einer andern Ab-sicht fragte er sie: »Sage sie mir einmal, gute Frau, wie langeist sie denn schon taub?" Künftigen Sommer, sagte siemit einem Kniks, sind's gerade 14 Jahr. Man hat der-gleichen Erzählungen mehr, wo sich aber bloß der Gefragte ver-gißt; hier vergißt sich auch der Fragende, und fängt ein listigesWeib, bloß durch den hohen Grad von Unbefangenheit, dieserBegleiterin der Unschuld. Auch ist fund das ist keine Kleinig-keit) die Geschichte wahr. Merkwürdig und nicht übel ausge-dacht ist hier die Verbindung der Taubstummheit mit der Wahr-sagerei. Was dem Ohr abgeleugnet wird, wird dem Seherauge