Druckschrift 
6 (1845)
Entstehung
Seite
16
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mir Spielraum, wo er nöthig ist. An die Hintere Seite ist eineArt von Zelt befestigt, das wie ein Reifrock aufgezogen undherabgelassen werden kann. Wenn dieses Fuhrwerk, das an denBadeorten eine Maschine (-> macliiiu;) heißt, auf dem Trocknen inRuhe steht, so ist der Reifrock etwas aufgezogen, vermittelst einesSeils, das unter dem Dach des Kastens weg nach dem Fuhr-manne hingeht. An der Hintern Thür findet sich eine schwebende,aber sehr feste Treppe, die den Boden nicht ganz berührt. Überdieser Treppe ist ein freihängendes Seil befestigt, das bis andie Erde reicht und den Personen zur Unterstützung dient, die,ohne schwimmen zu können, untertauchen wollen, oder sich sonstfürchten. In dieses Häuschen steigt man nun, und währendder Fuhrmann nach der See fährt, kleidet man sich aus. AnOrt und Stelle, die der Fuhrmann sehr richtig zu treffen weiß,indem er das Maaß für die gehörige Tiefe am Pferde nimmt,und es bei Ebbe und Fluth, wenn man lange verweilt, durchFortfahren oder Hufen immer hält, läßt er das Zelt nieder.Wenn also der ausgekleidete Badegast alsdann die Hintere Thüroffner, so findet er ein sehr schönes dichtes leinenes Zelt, dessenBoden die See ist, in welche die Treppe führt. Man faßt mitbeiden Händen das Seil und steigt hinab. Wer untertauchenwill, hält den Strick fest und fällt auf ein Knie, wie die Sol-daten beim Feuern im ersten Gliede, steigt alsdann wieder her-auf, kleidet sich bei der Rückreise wieder an u. s. w. Es ge-hört für den Arzt zu bestimmen, wie lange man diesem Ver-gnügen (denn dieses ist es in sehr hohem Grade,) nachhängen