15
jener Gegend vorschlagen. Freilich nicht jeder Seeort taugt zueinem öffentliche» Seebad, das auf große Aufnahme hoffenkann. Es kommt sehr viel auf die Beschaffenheit des Bodensder See an. Zu Margate ist es der feinste und dabei festesteSand, der auch den zartesten Fuß nicht verletzt, ihm vielmehrbei der Berührung behaglich ist, und gerade einen solchen Bo-den habe ich bei dem Neuen Werk gefunden. Der Beschaffen-heit des Bodens zu Cuihaven erinnere ich mich nicht mehr ge-nau. Allein wo auch der Boden nicht günstig ist, läßt sichleicht eine Einrichtung treffen, die alle Unbequemlichkeiten hebt,und die ich zu Deal') gesehen habe. Dieses zu verstehen,muß ich unsere Leser vor allen Dingen mit der Art bekanntmachen, wie man sich an diesen Orten in der See badet. Manbesteigt ein zweirädriges Fuhrwerk, einen Karren, der ein vonBrettern zusammengeschlagenes Häuschen trägt, das zu beidenSeiten mit Bänken versehen ist. Dieses Häuschen, das einemsehr geräumigen Schäferkarren nicht unähnlich sieht, hat zweiThüren, eine gegen das Pferd und den davor sitzenden Fuhr-mann zu, die andere nach hinten. Ein solches Häuschen saßtvier bis sechs Personen, die sich kennen, recht bequem, und selbst
1816 ist daselbst bekanntlich ein wohl besuchtes Seebad angelegt,um das sich namentlich der weil. Senator Abendroth sehr ver-dient gemacht hat.
') An der Küste von Kcnt, mit 7500 Einwohnern, undsicherer großen Nhede zwischen den Dünen.