I. Tlieil. V. Capitel.
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man fand, dafs sowohl das Glas, wie auch dasHarz beide Electricitäten annehmen könne. Frank-lin unterschied beide ElectricitäLen, die des Reibersund diejenige des Reibzeugs der Glasmaschine, alsmathemat, Grössen, und nannte daher die er stere —positive oder Plus - Electricität; die leztere— negative oder Minus - Electr. Kinnerslayin Boston fand, dafs du Fays Glas - und ITarzelectr.mit Franklins pos. und negat.Electr. übereinstimmen.Lichtenre.rg bezeichnete beide durch + E. und —E- — Franklin erklärte die Phänomene der positi-ven Electricität durch einen vorhandenen Ueberschufsdie negative hingegen durch Verminderung einer undderselben angenommenen electrischen Materie, vonder jede nicht electrische Substanz eine gewisse, nichtfreiwirkende Menge besitzt. Diesen lezteren Zustandder Körper nennt F, denjenigen der Sättigung derKörper m.jt Electricität; oder den natürlichen Zu-stand der Electricität eines Körpers, deren Vermeh-rung == 4. E? und deren Verminderung = — E er-scheint, Nur isolirte Körper können 4. oder — E be-sitzen , die nicht isol, Leiter befinden sich in jenemnatürlichen Zustande der Electricität, Die electri-sche Atmosphäre der Körper ist = einer durchVertheilung electrisirten Luft. — Zu den nene-ren Vertheidigern der FRANKLiNschen Voraussetzung,gehören Gren und Volta, und sofern man das +oder — E bei der Entstehung als höhere Zuständegelten läfst, die erst bei vorhandenen und unterwor-fenen Wasser eine expansible (über die Gasform hin-ausgehende) sogenannte electrische Flüssigkeit bilden(vergl. oben) hat sie sehr viel Wahrscheinlichkeit fürsich. Uebrigens vergl. man noch Avogadros Ideen