Von der Electricität.
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ductors d. M., dem andern diejenige des Reibzeugsderselben mit; so ziehen sich beide an, und ihre Elec-tricitätswerthe gehen in o über. — Theilt man dieElectricität eines Körpers den Kügelchen oder Blätt-chen eines Electrometers mit, so dafs sie divergireu,und nähert es darauf mit dem Deckel einer schwachgeriebenen Siegellackfläche oder Stange, so gehen dieKügelchen noch weiter auseinander —• wenn die er-haltene Electricität derselben mit derjenigen des Sie-gellacks übereinkommt; hingegen fallen sie bei ent-gegengesetzter Electricität zusammen. Nähert manzwei isolirte Leiter, die beide gleich stark mit derElectricität des ersten Cond, oder des Pieibzeugs ge-laden sind, gegenseitig, so erscheinen bei ihrer An-näherung keine Funken, und jeder behält seine Elec-tricität. Hingegen entwickeln sich starke Funken, unddas electrische Verhältnifs wird nach Maasgabe derBerührung beider aufgehoben, wenn der eine isolirteLeiter die E. des isolirten Reibers, und der andereisol. Leiter diejenige des isol. Reibzeugs hatte. —Hält man mittelst eines gläsernen Handgriffs einenan beiden Enden zugespitzten Metalldrath, in gehö-riger Ferne zwischen den electr. Conductor der Ma-schine, und zwischen den electr. Conductor des Reib-zeuss, so bemerkt man an der, dem ersteren Cond,zugekehrten Spitze das Ueberströmen der E. in Formeines Feuerbüschels, und an dem lezteren in Ge-stalt eines leuchtenden Sterns oder Punctes.
3) Schon du Fay (mem. de Paris. 1733—1737)machte auf den Unterschied des geriebenen Glasesund des Harzes aufmerksam, und unterschied sie durchdie Benennung Glas- und Harzelectricität; Ba-zeichnungen, die aber bald verworfen wurden, da