Von der Electricität.
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7) Wäre die Luft ein vollkommener Nichtleiter,und wären es auch die anderen, zur Isolation ge-brauchten Substanzen, so würde ein isolirler electr.Leiter sein erhaltenes Maximum der Electr; stets vongleicher Stärke behalten ; da dieses aber nicht derFall ist, so schwindet sein electrischer Zustand nachund nach. Coulomb fand durch Versuche , dafs,wenn der halbleitende Zustand der Luft derselbe bleibt,das Verhältnii's der durch sie verloren gehenden Elec-tricität eines Leiters zur mittleren Intensität eine be-ständige Grösse bleibt. Auch wili er gefunden haben,dai's — in Beziehung auf die Electricitäts-Verbreitungüber die den Leiter isolirenden Substanzen — zurvollkommenen Isolirung des Leiters, die Längen derisolirten Träger sich wie die Quadrate der Intensitätder Electricität des Leiters verhalten müssen. — Beieiner schnellen und energischen Wirksamkeit der E.Maschine kann die im Lieberflufs dem Leiter zuge-führte £., entweder nach dem Reibzeuge zurückge-hen, oder nach anderen leitenden Theilen der Ma<Bchine sichtbar ausströmen.
9) Nähert man den zweiten isolirten Conduc-tor einer Maschine dem ersten, so bricht auch zwi-schen beiden ein electrischer Funke aus — der andem einen Ende roth, am andern blau, in derMitte weifs ist; und dessen Farben bei grössererEntfernung abwechseln, und der zweite C. istnun electrisch. Dieselbe electrische Uebertragungfindet zwischen beiden Conductoren statt, wenn siemit einer leitenden, aber nicht, wenn sie mit ei-ner isolirenden Zwischensubstanz verbunden wer-den. Findet sich zwischen beiden C. ein schlech-ter Leiter, z. B. trockne atmosphärische Luft, so