Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
435
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Von der Electricität.

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7) Wäre die Luft ein vollkommener Nichtleiter,und wären es auch die anderen, zur Isolation ge-brauchten Substanzen, so würde ein isolirler electr.Leiter sein erhaltenes Maximum der Electr; stets vongleicher Stärke behalten ; da dieses aber nicht derFall ist, so schwindet sein electrischer Zustand nachund nach. Coulomb fand durch Versuche , dafs,wenn der halbleitende Zustand der Luft derselbe bleibt,das Verhältnii's der durch sie verloren gehenden Elec-tricität eines Leiters zur mittleren Intensität eine be-ständige Grösse bleibt. Auch wili er gefunden haben,dai's in Beziehung auf die Electricitäts-Verbreitungüber die den Leiter isolirenden Substanzen zurvollkommenen Isolirung des Leiters, die Längen derisolirten Träger sich wie die Quadrate der Intensitätder Electricität des Leiters verhalten müssen. Beieiner schnellen und energischen Wirksamkeit der E.Maschine kann die im Lieberflufs dem Leiter zuge-führte £., entweder nach dem Reibzeuge zurückge-hen, oder nach anderen leitenden Theilen der Ma<Bchine sichtbar ausströmen.

9) Nähert man den zweiten isolirten Conduc-tor einer Maschine dem ersten, so bricht auch zwi-schen beiden ein electrischer Funke aus der andem einen Ende roth, am andern blau, in derMitte weifs ist; und dessen Farben bei grössererEntfernung abwechseln, und der zweite C. istnun electrisch. Dieselbe electrische Uebertragungfindet zwischen beiden Conductoren statt, wenn siemit einer leitenden, aber nicht, wenn sie mit ei-ner isolirenden Zwischensubstanz verbunden wer-den. Findet sich zwischen beiden C. ein schlech-ter Leiter, z. B. trockne atmosphärische Luft, so