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1 (1810)
Entstehung
Seite
436
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I. Theil. V* Capitel,

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scheint der electrische Funke aus dem oberen C.stets nach dem untern überzuschlagen (welchesWinterl das Fallen desselben nennt, vgl. in. Ma-terialien Bd. I. S. 181 in d. Note) gleichgültig, obsich der erste (positive) C. oben oder unten befin-det. Stellt man eine kleine metallene Schale, mitgehörig abgerundeten Rändern, worin etwas Schwefel-äther oder erwärmter Weingeist befindlich ist, aufden isolirten Conductor, electrisirt denselben darauf,und nähert sich dann dem Aether mit einem Leiter,z. B. mit dem Finger, um einen Funken auszuzie-hen ; so entzündet sich der Aether in demselben Au-genblick. Dasselbe findet bei einem Gemische vonWasserstoffgas und Sauerstoffgas in leitenden verschlos-senen Gefässen statt, und hierauf gründet sich dieEinrichtung und Wirkung des electr. Pistols. Ludolfin Berlin entzündete zuerst 1744 Vitrioläther durchden electrisclien Funken, Winkler erwärmten Brannt-wein, Gralath in Danzig den Rauch eines ebenverloschenen Lichtes, undBosE den Dampf von schmel-zendem Schiefspulver. Fein zertheilier Phosphor undtrocknes Schiefspulver lassen sich, so wie mehrereinflammable Substanzen, leicht durch den electrisclienFunken entzünden. Werden Haare, Büschel etc.oder an feuchte Zwirnfäden hängenden Korkkügelchendem Conductor parallel hängend, genähert, so gehensie beim Electrisiren divergirend auseinander. Setztman einen Messingdrath der von einer Glasröhre um-geben in mehrere Spitzen ausläuft, mit dem electr.Conductor in leitende Verbindung, indem man ihnisolirt (die Glasröhre fassend) hält; so strömen imdunkeln sichtbare electrische Funken aus jeder Spitze,olectrisches Flugrad, electrische Illumination, leuch-