I. Theil. V* Capitel,
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scheint der electrische Funke aus dem oberen C.stets nach dem untern überzuschlagen (welchesWinterl das Fallen desselben nennt, vgl. in. Ma-terialien Bd. I. S. 181 in d. Note) gleichgültig, obsich der erste (positive) C. oben oder unten befin-det. — Stellt man eine kleine metallene Schale, mitgehörig abgerundeten Rändern, worin etwas Schwefel-äther oder erwärmter Weingeist befindlich ist, aufden isolirten Conductor, electrisirt denselben darauf,und nähert sich dann dem Aether mit einem Leiter,z. B. mit dem Finger, um einen Funken auszuzie-hen ; so entzündet sich der Aether in demselben Au-genblick. Dasselbe findet bei einem Gemische vonWasserstoffgas und Sauerstoffgas in leitenden verschlos-senen Gefässen statt, und hierauf gründet sich dieEinrichtung und Wirkung des electr. Pistols. Ludolfin Berlin entzündete zuerst 1744 Vitrioläther durchden electrisclien Funken, Winkler erwärmten Brannt-wein, Gralath in Danzig den Rauch eines ebenverloschenen Lichtes, undBosE den Dampf von schmel-zendem Schiefspulver. Fein zertheilier Phosphor undtrocknes Schiefspulver lassen sich, so wie mehrereinflammable Substanzen, leicht durch den electrisclienFunken entzünden. — Werden Haare, Büschel etc.oder an feuchte Zwirnfäden hängenden Korkkügelchendem Conductor parallel hängend, genähert, so gehensie beim Electrisiren divergirend auseinander. Setztman einen Messingdrath der von einer Glasröhre um-geben in mehrere Spitzen ausläuft, mit dem electr.Conductor in leitende Verbindung, indem man ihnisolirt (die Glasröhre fassend) hält; so strömen imdunkeln sichtbare electrische Funken aus jeder Spitze,olectrisches Flugrad, electrische Illumination, leuch-