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1 (1810)
Entstehung
Seite
432
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I. Theii. V. Capitel.

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durcli Mittheilung- die Electricität des von ihmberührten Conductors, und kann nun wie dieser vonFunkenproduction begleitet, durch andere Leiter ent-laden werden. War der Entladende hingegen nichtisolirt, so strömt die Electricität zur Erde über, ohnebemerkt zu werden. (Hier etwas von der Methodedie Electricität zum medicinischen Gebrauche anzu-wenden).

6) Watson fand zuerst (1746), dal's das Isolirendes Reibzeugs nur schwache Electricität des erstenLeiters gewähre (s. oben), woraus er folgerte, dafsdas Reiben mehr dazu diene Electricität überzufüh-ren , als unmittelbar zu erregen; und Canton zeigte( 1 753 ) zuerst entscheidend den grossen Einfluls, wel-chen Glätte und Reibung auf die mitzutheilende Elec-tricität haben, Versuche die von Beccaria (dellElectricisnio artificiale 1753. 4.), Wilson (Transact.1760. Vol. LI.) Bergmann (ebendas. 1764. Vol. LIV.und Schwedische Abhdl. 25 B. S. 344) Wilke (deelectricitatibus contrariis. Rostoch. 1757. 4.) undAepinus (Tentamen theoriae electricität. Petropol.1750. 4.) bestätigt und erweitert wurden. Ausser ver-schiedenen Entdeckungen über die spater zu erläu-ternde entgegengesetzte Natur der Electricitäten, setz-ten die Versuchs dieser Physiker, vorzüglich den be-reits erwähnten Unterschied zwischen Ansammlungder Electricität auf glatten Körpern und zwischenSpitzen Strömung fest; ein Unterschied der neuer-lich durch Winterl (der die Wirkung der Spitzenelectrischen Galvanismus nennt, vergl. Käst-ners Materialien etc. I. S. 200) genauer wie ge-wöhnlich beachtet wurde, und ihn zur Festsetzungeines besonderen Unterschiedes zwischen Electricität