Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
431
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Von'der EleclilcitäU

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praclischcn Electricitatslehre. Stu Ltg. 1795 1795.-IIV St.

5) Setzt man die Electrisirmaschine in Bewegung,so wird die durch Reibung auf dem Glase angesam-jnelte und hervorgerufene Electricität, dem Haupt-leiter übertragen, und nähert man sich diesem nun,auf ähnliche Weise wie dem geriebenen Bernsteineoder Glase etc., so werden alle dort bemerkten Phä-nomene weit stärker und lebhafter eintreten. DieFunken werden mit einem grösseren Geräusche undin beträchtlicheren Femen überschlagen, und dieseswird nach der Güte der Maschine und der gehörigenIsolation des Flauptleiters zunehmen. Die räumlicheWeite, in welcher der Funke aus dem electrisirtenKörper zu dem zu electrisirenden, oder umgekehrt,überzuschlagen vermag, nennt man die Sch lag -weite. Ausser den angegebenen Umständen, hathierauf auch die Gestalt des Ausladers (oder zu elec-trisirenden Körpers) Einflufs. Eine gewöhnliche guteMaschine, giebt bei trockner Luft 912 Zoll Schlag-weite; grössere z. B. die in Harlem über 20 Zoll._ Das Geräusch und der lebhafte Funke beim Ent-laden , wird jedoch nur dann bemerkt, wenn dasgenäherte Ende des Ausladers oder Ablei-ters stumpf oder abgerundet ist; im Dunkelnbemerkt man dann , dafs die Funkenmasse nicht über-schlägt, sondern, wie wenn der Hauptleiter mitSpitzen versehen wäre, in Gestalt eines dünnenFadens überströmt; und jede ausströmende Spitzegewährt der gegen gehaltenen Hand, das Gefühl ei-nes sanften Luftweliens oder Blasens. War derentladene Körper isolirt, z. B. ein auf einem Isolir-schemel stehender Mensch, so erhält er ebenfalls