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1 (1810)
Entstehung
Seite
425
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Von der Electricität.

der GuERiKEschen Leere an; worüber die späterenBeobachtungen eines Hanley (von ihm in der soge-nannten KnEisTischen Leere oder dem LeidnerVacuum angestellt, d. i, eine Leidnerflasche derspäter gedacht werden wird aus der durch die Luft-pumpe die enthaltene Luft bequem verdünnt werdenkann), Mdschenbroek, Morgan und Candi (Fi-schers phys. Wörterb. 1. 882 u. 884.,, Walsch undErmann (Gilberts Annal. XI. 160 1Ö5. ) dahinentschiedenen haben, dafs eine sehr verdünnteLuft z. B. die der GuERiKESclien Leere leite undeine auffallende Verbreitung des electr. Lichtes ge-statte, der leere Raum hingegen z. B. die voll-kommene ToRRicELLische Leere kein es weg es.

3) Die im obigen Versuche gemachte Beobachtung,dafs leitende Substanzen, welche mit electrisirtenIsolatoren in Verbindung stehen, dann selbst elec-tr i sch werden, wenn sie an fernerer Ableitungdurch umgebende Isolatoren gehindert sind, machtezuerst Stephan Gray 1728, und stützte darauf dasVerfahren, Menschen, Thiere etc., wenn sie isolirtsind durch Mittheilung zu electrisiren. Mitge-theilte Electricität (Electricitas communicata s.derivata) nennt man nämlich jene auf beschriebenemWege dem isolirten Leiter ertheilte Electricität, imGegensätze der ursprünglichen Electricität derNichtleiter (Electr. originaria). Nach OerstedtsBeob. geschieht diese Mittheilung undulatorischd. i. in abwechselnden starken (expansiven,stark geleiteten) und schwachen (contractiven, min-der geleiteten oder fast isolirenden) Schwingungen.Vergl. Gehlens N. A. Journ. der Phys. VI. Bd^3 Hft. und Oerstedts Abhandl. sur la propagation