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1 (1810)
Entstehung
Seite
406
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sehen Schwingungen Oscillation. acus magnet.)unterworfen, die nicht sowohl, wie Ganton meint,von der täglichen und jährlichen Aenderung der Wär-me, sondern wahrscheinlich von der grösseren Periodeder Abweichung (oben) abhängen, und nach v. Hum-boldts im span. Amerika angestellten Beob., täglichregelmässig viermal ab - und zunehmen, und so gleich-sam vier (durch verschiedene Ursachen störbare) mag-netische Ebben und Fluthen bilden. Vergl. Gehlensn. Journ. d. Chem. V. 2. S. 242. J. Macdonald inGilberts Annal. III. I. S. 121. G. Gabr. Häll-st^oem resp. Snellmann de variationibus declinatio-nis magneticae diurnis. Aboa-e 1805. Vergl. GilbertsAnnal. XIX. 3. 'S. 282. Abweichungskarten sindstets nur für einige Jahre brauchbar; eine der bestenist die des Halles , welche nach den zu Anfang des18. Jahrh, gemachten Beob. verfertigt wurden.

3) Die mit Hülfe der Abweichungscompasse (De-clinatoria) und Azimuthalcompasse auszumittelnde ge-naue Kenntnifs des Abweicliungsvvinkels für einen ge-gebenen Ort, begriindet.die Möglichkeit, aus der Rich-tung der Magnetnadel die wahren Wcltgegendenaufzufinden. Vergl. G. F. Brandet. Beschreib einesmagnet. Declinatorii u. Inclinatorii.- Augsb. 1779. 8.

4) Zur Erläuterung des Gebrauchs der Schiffs-compasse möge folgendes Beispiel dienen: gesetztein von einem gegebenen Orte auslaufendes Schiff,soll nach einem anderen Orte, der jenem genau ge-gen Westen liegt hinseegeln; so mufs es der Steuer-mann so regieren, dafs der Lauf desselben mit derRichtung des Magnets stets rechte Winkel bildet, in-dem er den Nordpol der Magnetnadel seines Cornpas-ses an der rechten Seite des Schiffes, und mithin den