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Von dem Magnetismus.
Ö
(mithin auch in ganz Europa, in Afrika, im östli-chen Theiie von Nordamerika und im südlichen vonWestasien) die Abweichung westlich. Von jeder Li-nie an nimmt die Abweichung immer mehr zu, bisim Ocean westwärts von Grofsbrittanien, und ostwärtsvom Vorgebirg der guten Hoffnung, wo sie 1770 amgröfsten nämlich 25 0 war. Von hier an nimmt dieAbweichung je weiter nach Osten wieder allmähligab, und verliert sich endlich an der ersten oben er-wähnten Linie ohne Abweichung ganz. Vondieser Linie an ostwärts wird die Abweichung öst-lich, nach und nach zunehmend, unterhalb der süd-lichen Spitze von Nordamerika die gröfste östlicheAbweichung von 25® erreichend. Die östliche Abwei-chung nimmt nun von hier an wieder ab, und ver-liert sich endlich auf der angegebenen zweiten Linieohne Abweichung ganz. Vergl. Berliner astron.Jahrb. für 1779. Gilberts Annal. Bd. IV. S. 297,XX. 5. S. 259. Jahrg. 1808. 9 u. 10 St. Jahrg. 1809.2 Bd. 1 St. S. 77 etc. Erxlebens Anfangsgr. d. Na-turl, 6te Aufl. §. 707 — 7L0.
2) Diese Abweichung ist aber 2) an ein und demsel-ben Orte nicht zu allen Zeiten dieselbe, sondern ver-änderlich (Variatio declinationis). Im Jahr 1580 warsie in Paris n°3o'östlich, 1640 noch 3°o östl., 1666fehlte sie ganz. 1670 war sie ebendas, um t°3o' west-lich, 1700 um 8 Q 12' westl. 1772 um ig°5i' westl.1783 um 2i° 4' westl. und jetzt scheint die westlicheAbu eichung wieder abzunehmen. Endlich ist auch 3)Cassini’ s (16(17—1691) Beob. zufolge (Journ. d. Phys.Bd. VII. S. 418 u. Bd. VIII. S. 433 ff.) die Abwei-chung an. einem und demselben Orte, selbst nochtäglichen periodischen Veränderungen (magneti-