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I. Theil. IV. Capitel.
sich unten in einen dickeren hervorstehenden Fufsendigen, so wird die anziehende Kraft des Magnetsbedeutend verstärkt, und die angelegten Platten zie-hen jetzt mehr und tragen ein grösseres Gewicht, alsder Magnet zuvor selbst. Einen so zugerichteten Mag-net nennt man gewaffnet oder arrnirt, und dieihm angefügten Stücke Eisen: seine Armaturen
oder Panzer. Zur bequemeren Ausmittlung der An-ziehungsstärke durch Gewichte, dient ein mit seinerplatten Seite an die künstlichen Pole oder Füssedes Magnets anschliessender eiserner Stab, der An-ker, der in der Mitte mit einem Loche oder Hakenzum Anhängen der Gewichte versehen ist. Befestigtman den aufgehängten Magnet an eine grössere Ei-senmasse, so wird seine Stärke durch angehängtenach und nach vergrösserte Gew'ichte (vergl. oben)mehr zunehmen, als es sonst der Fall zu seyn pflegt;ebenso wird die magnetische Wirksamkeit der Stäbeam zweckmässigsten erhalten, wenn man zwei davonoder mehrere nebeneinander liegend so aufbewahrt,dafs ihre gleichnamigen Pole sich berühren, und miteinem Anker geschlossen werden. Knigsts grossekünstliche Magnete oder magnetische Magazine;beschr. von Fothergill in den Philosoph. Transact.Vol. LXV. Soll ein künstlicher Magnet in einemStücke wie ein armirter wirken, so giebt man demStahlstücke vor dem Magnetisiren die Gestalt ei-nes Hufeisens, daher die Benennung magneti-sche Hufeisen; an denen ebenfalls mittelst einesAnkers die Stärke durch Gewichte bestimmt wird.Streicht man zwei Magnete abwechselnd mit sichselbst, so werden sie dadurch ebenfalls verstärkt.