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1 (1810)
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Von dem Magnetismus.

§. 100.

XXVI. Vers. Aendert man den vorigen Ver-such d a hiu ah, dafs inan statt des unmagneti-schen Eisens einen kleinen Magnet schwimmenderhält, so bemerkt man bei der Annäherung ei-nes zweiten Magnets, dafs die Anziehung in grös-seren Fernen aber mit geringerer Stärkeals beim unmagnetischen Eisen statt findet; eineModification der magnetischen Anziehung, diesich aus dem Umstande erläutern läfst, dafs derWirkungskreis zweier schon gebildeter Magnetegrösser seyn mufs, als derjenige eines bereitsfertigen und eines noch (in dem durch die An-ziehung erst magnetisch werdenden Eisens) zuerzeugenden; und dafs in zwei fertigen Mag-neten die gegenseitige Beziehung (Spannung)beider Pole stärker, mithin das Streben zur Mas-senvereinigung und Unterordnung der sich an-schLiessenden Masse schwächer entwickelt seyndürfte, als in der Berührung von einem ferti-gen und einem zu bildenden Magnete. Stelltman diesen Versuch so an: dafs beide Magnetefreischwebend oder schwimmend sich anziehenkönnen, so Hndet man stets, dafs nur die un-gleichnamigen Pole (die daher freund-schaftliche Pole Poli amici heisen) sichanziehen, die gleichnamigen hingegen(die feindlichen Pole Poli inimici) sich in den-