Von clem Magnetismus.
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(die in sieter Entgegensetzung durch den ganzenMagnet herrschen) wenn auch nur zur bequemenUnterscheidung mit + M und — M, so kann man,in sofern das eine M nach dem Nordpol, das andereM nach dem Südpol strebt, einen Magnet als eineReihe von Potenzen ansehen, die auf der einen Seitedes (ScHELLiNGSclien) Indifferenzpunctes — worin Mauf der Potenz o steht — mit positiven, auf deranderen mit negativen Exponenten steigen, undnach Eschenmaier (Vers, die Gesetze magnetischerErscheinungen aus Sätzen der Naturmethaphysik mit-hin a priori zu entwickeln. Tübingen 1798- 8-)folgendes Schema geben:
M" ■. . M 3 M s M 1 M° M “ 1 M “ 1 M~ 3 . ..
indefs gehen noch genügende Versuche ab, welchedie Richtigkeit eines so bestimmten arithmetischenVerhältnisses darthun.
6) Jeder künstliche Magnet bietet nur zwei sichselbst entgegengesetzte Hauptanziehungswerthe oderPole dar; zwischen jedem Pol und dem Indifferenz-oder Ruhepuncte hingegen, befinden sich WebersBeob. zufolge, nach jeder Richtung und Seite zu, un-endlich viele kleinere nach der Richtung der Haupt-pole zunehmende Polarisirungen. An natürlichen Mag-neten beobachtet man dagegen öfters drei und meh-rere Hauptpole, die durch Verwachsung zweier odermehrerer natürlichen Magnete entstanden sind, undmithin nicht von einem und demselben Magnete gel-ten. Jeder Pol ist übrigens in Beziehung auf denanderen different.
7) Sclileifft man die Pole des 'Magnets sehr glattab, und befestigt dünne eiserne Platten daran, die