I. Theil. IV. Capitel.
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so, dafs man in N der obigen Fig. ansetzt und nachS zu streichen fortfährt; so erhält das Eisen am An-satzpuncte anfänglich den entgegengesetzten Pol desberührenden Pols; indem man aber das Streichenfortsetzt, geht nach und nach dieser erweckte Poldes Eisens in den entgegengesetzten über, und hatman das Ende erreicht, so .findet man beide Poleverwechselt. Brugmanns schlofs hieraus, das auf je-der Seite der Mitte im werdenden Magnete ein Punctvorhanden sey, wo der eine Pol in den entgegenge-setzten übergeht, und wo mithin beide Polwertlie —o sind. Diese in der obigen Fig. durch x und y be-zeichneten nur unter den angeführten Umständensich bildende Puncte, benannte er auf die angezeigteWeise. Van Swinden (Lichtenbergs Mag. Bd. I.4. S. 78) fand ausserdem noch, dafs während desStreichens die Stärke des abgekehrten Endes alhnäh-lig bis zu einem gewissen Puncte, in welchem sieihr Maxünum erreicht und den S den culmini-den Punct des werdenden Magnets nennt, wächst,und dann durch Uebergang in den entgegengesetztenPolwerth eben so schwindet. Sowohl dieser culmini-rende Punct, als auch die beiden Indifferenzpuncte,hängen rücksichtlich ihrer Lagen, van SwindensVers, zufolge, nicht nur von der Länge und Dicke,sondern auch von der Härte des Eisens und von derStärke des streichenden Magnets ab. Coulombs Ver-suche über die magnetische Intensität jedes Puncteseiner Magnetnadel, linden sich in der oben ange-führten Abhandlung.
5) Die Stärke der einzelnen (denkbaren) Theileeines Magnets, verhält sich wie ihr Abstand vomMittelpunct; bezeichnet man die Werthe beider Pole;