Von dem Magnetismus.
nach der Entfernung in welcher er anzieht, und nachder Last welche er trägt; beide scheinen im glei-chem Verhältnisse zu stehen.
3) Nach Coulomb steht die magnetische Anziehungim geraden Verhältnisse seiner Stärke, und im um-gekehrten des Quadrats (richtiger des Würfels)der Abstände. Auch will derselbe Physiker gefundenhaben, dafs bei einer Magnetnadel die Summe derKräfte, welche die Nadel oder ihren Theil gegen Sü-den sollicitirt, genau gleich ist der Summe von Kräf-ten, welche die Nadel oder ihren Theil gegen Nor-den sollicitirt (welches jedoch nicht vollkommen genaumit der Erfahrung übereinzustimmen scheint), unddafs bei gleichartigen bis zur Sättigung magnetisirtenNaoleln, von verschiedenen homologen Dimensionen,sich die Momente der dirigirenden Kräfte verhalten,wie die Würfel der homologen Dimensionen. Dieliieher gehörenden Versuche, stellte Coulomb mit sei-ner magnetischen Waage an; vergl. Grens n. J.d. Pphys. Bd. II. 1795. S. 298. ff.
4) Fig. 13 stelle eine Magnetnadel vor, deren Poledurch N und S bezeichnet sind. Den zwischen bei-den Polen befindlichen Mittelpunct, nennt Cavalloden Mittelpunct des Magnets (v. a. a. O.),Sc Helling (Zeitschr. f. die spec. Phys. I. S. 111)richtiger den Indifferenzpunct desselben; der je-doch nicht mit Brugmanns (ejusd. Tentamen phil.de mater. magnct. ejusque actione in ferrum et mag-netem. Francf. 1765. Ins deutsche übers, mit Ver-besserungen des Verf. von Dr. Eschenbach. Leipz.1784.) In differnzpuncten eines entstehenden Mag-nets verwechselt werden darf. Streicht man nämlichein Stück Eisen m t einem Pole eines Magnets, z. B.
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