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1 (1810)
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388
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I. Theil. IV. Capitel.

durch blofs in Berührung, so ist der Stab nur wäh-rend der Berührung magnetisch; um ihn dagegen ineinen daurenden künstlichen Magnet umzuwan-deln, wird erfordert, dafs man ihn auf eine zweck-mässige Weise mit einem wirklichen Magnete streicht.Man unterscheidet den einfachen und den Doppelstrich;bei ersterem setzt man den Nordpol eines guten Mag-nets, in die Mitte C (Fig. 15) des eisernen oder stäh-lernen , cylindrischen oder besser (der bequemerenLage wegen) parallelepipedalischen Stabes, streichtdiesen damit bis ans eine Ende (N oder S), hebt denMagnet einige Zoll weit ab, setzt ihn wieder in Gan, und streicht nach der nämlichen Richtung u. s. f.;bei lezterem setzt man beide Füsse eines armirtenMagnets in C so an, dafs der Nordpol nach dem ei-nen Ende des Stabes gewendet ist, streicht dann bisan dies Ende, so dafs es vom Nordpol berührt wird,fährt ohne abzuheben bis zum anderen Ende des Sta-bes zurück, so dafs dieses vom Südpol des Magnetsberührt wird u. s. f. und hebt endlich den armirtenMagnet in der Mitte des Stabes wieder ab. Je stär-ker der streichende Magnet ist, um so weniger Strei-chungen sind bei übrigens gleichen Umständen-thig. Ueber Sjösteens Kreisstrich, vergl. Gilberta. a. O. XVII. 3. S. 325.

7) Der Magnetnadeln bedient man sich theilszur Bestimmung der Weltgegenden, theils um dasVorhandenseyn, die Richtung und die Stärke magne-tischer Kraft in anderen Körpern zu prüfen; indemman diese der Magnetnadel nähert und prüft ob dieLage der Nadel dadurch verändert wird. Um sie ge-gen Luftzug und Feuchtigkeit zu schützen, schliefstman sie gewöhnlich in mit Glasscheiben bedeckten