Von dem Magnetismus.
S. 538 - Lieber Niccolan — ein Gemisch von Ni-ckel und Kohald — und Chrom: (Ritter, in Geh-rens n. Journ. d. Chemie. V. 4. S. 593) hat manerst in neueren Zeiten als diesen Metallen eigenthüm-lich , und nicht, wie man sonst glaubte, von beige-mischtem Eisen herrührend anerkannt. Wenzelund' Landriani verfertigten Magnetnadeln (sonennt man freibewegliche magnetische Stäbchen, wiez. B. das Stahlstäbchen des obigen Versuchs, die nachBennet, vergl. Grens Journ. d. Pliys. VII Bd. 553.am besten vermittelst der starken Fäden der Kreuz-spinne aufgehängt werden) aus reinem Kobald. Rit-ters Beobachtungen über Magnetnadeln von Zinkund Silber (vergl. Kästners Grundr. d Chem. S.211) harren noch der Bestätigung. Nach demselbenPhysiker werden Gold na dein magnetisch, wennman sie electrisirt; etwas ähnliches sah ich an einemStreifen von nicht absolut reinem Kobald; vergl. a.a. O. ebendas, und am Quecksilber wird die Folgeder Untersuchungen analoge Phänomene nachweisen.Eisen, Nickel, Kobald und Chrom können daher alsselbstständige magnetische Metalle betrachtet werden,die frei schwebend eine den Polen der Erde entspre-chende Stellung annehmen, ähnliche entgegengesetzteAnziehungsverhältnisse auch gegen jeden künstlichenMagnet behaupten; und alle des Magnetismus fähigeSubstanzen , auch dann schon anziehen, wenn diesel-ben zuvor noch nicht magnetisch waren.
4) W. Andron (im I. Bd. des R.oy. Magaz. S. 23)Cavallo (Philosoph. Transact. for the Year 178Ü.P. I. S. 62 u. ff.) u. a. — neuerlich ich selbst, aneinem kleinen zur Electricitätsprüfung der Mineralienbestimmten Conductor: sahen stahlt magnetisches M e s-
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