I. Tlieil. IV. Capitel.
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2) Das reine Stabeisen wird eher magnetisch alsder Stahl (d. i. Kohlenstoffhaltiges Eisen) aber seinMagnetismus ist minder dauernd, und das ganzeVerhältnifs in ihm wie es scheint weniger fest be-gründet , als im Stahl. Kleine dem Eisen beigemischteMengen von Schwefel oder Phosphor verhalten sichnach Hatchet (Nicholsons Journ. of natural Phi-losophy, Chemistry and the arts. Vol. X. N. 40. S.265 — 2G7 u. Vol. XI. N. 41. S. 6—17) auf ähnlicheWeise, wie der Kohlenstoff im Stahl. Je längere Zeitund je stärkere Aufforderung ein Eisen heischt ummagnetisch zu werden, je länger und dauernder bleibtes magnetisch. Hartes Eisen wird schwerer magne-tisch als weiches, bleibt es aber länger als dieses.
5) Ausser dem Eisen und dessen Vermischungenmit etwas Kohlenstoff, Sclnvefel oder Phosphor, zeigtsich auch das mit wenig Sauerstoff verbundene Eisen,oder das sogenannte unvollkommene Eisenoxyd schwachmagnetisch; im noch geringeren Grade das mit Säu-ren verbundene unvollkommene Eisenoxyd, z. B.das grüne schwefelsaure Eisen. Eisenhaltige Substan-zen sind es gewöhnlich nach Maasgabe ihres Eisenge-halts, und in dem Maase, wie das Eisen darin unvoll-kommen oder vollkommen oxydirt, oder anderweitiggemischt existirt. Den Magnetismus des Nickels,Kobalds und Chroms (Bergmann de Niccoloin s. Opuscul. phys. ehern. Upsal. 1780. p. 240;Klaproth in d. Beiträgen zur Kenntnifs der Mine-ralkörp. II. S. 42. 48; Richter in Gehlens Allg.Journ. f. d. Chemie. III. 5. S. 255. Tiienard ebend.IV. 5. S. 287- — Ueber den Kobald: Koiil in
Crells neuest. Entdeck. VII. S. 39. Wenzel in J.Masers Samml. phys. Aufs. III. Dresden 1793. 8.