I. Tlieil. III. Capitel.
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und coittractil elaslisch; dahin gehören dünne langethönerne Pfeifen, der Gelenk quarz, das Ma-rienglas (grofsblättriger Glimmer) und lange Glas-fäden. Von dem biegsamen Körper wird der streck-bare (ductile) unterschieden, der sich der Längenach beträchtlich erweitern, der Breite und Dickenach sehr verkleinern läfst; ohne seinen Zusammen-hang zu verlieren. Das Strecken geschieht tlieils durchHämmern; theils durch Ziehen und Spannen, vergh40—45. Jenes vermindert unmittelbar die Dickeund vermehrt dadurch die Länge und Breite; diesesvermehrt unmittelbar die Länge, und mindert da-durch die Breitq und Dicke. Grosse Streckbarkeitbezeichnet man auch wohl durch Zähigkeit oderGeschmeidigkeit (Tractabiiitas); jedoch wähltman den lezteren Ausdruck vorzüglich bei nicht so-wohl ursprünglich festen Körpern, als vielmehr beisolchen, welche durch damit verbundene Flüssigkei-ten so biegsam geworden sind, dafs sie sich leichtkneten lassen und in jede Form fügen; z. B. weichePflaster, Teige, Balsame etc. Leztere haften zugleichmehr oder weniger an andere Körper, oder bleibenwenigstens beim Wegziehen derselben zum Theil hän-gen, und ist dieses der Fall, so nennt man sie kle-brig oder schmierig (viscidum, viscosum). —Der Versuch einer Andeutung der Möglichkeit dieserAbänderungen des Festen, kann erst in der FolgeVorkommen.
7) Cohärenz und Dichtigkeit bilden denen bis zurZeit vorhandenen Beobachtungen gemäfs, zwar keinegleichlaufende Reihen, indefs wird docli häufig bei-des zugleich vermehrt oder vermindert. Der Phos-phor z. B. ist minder cohärent als die feste Phosphor-