Von der Anhaft. u. Zusammenhalt d. Körper. $77
Glas, den Quarz, und mehrere sehr harte Fossiliender thonerdigen und Kieselerdigen Reihe, bis endlichzum Demant, ritzt; was am Stahle Funken giebt,der engl. Feile widersteht etc.
6) Jeder feste Körper ist in sofern hart (durum)als er dem Eindrücke eines anderen widersteht; hin-gegen weich (molle) wenn er ohne seinen Zusam-menhang zu verlieren dem eindringenden Körper nichtwidersteht. Verliert er beim Druck oder Stofs seinenZusammenhalt leicht, so nennt man ihn mürbe(marcidum, mite); erleidet er nicht sowohl (sehrleicht) bleibende Eindrücke anderer Körper, als viel-mehr nur Verschiebung seiner Theile, so heifst ers chlaff (laxum); hingegen starr, straff oder steif(rigidum) wenn auch selbst durch beträchtlichenKraftaufwand die gegenseitige Richtung der Aggrega-tivtheile nicht verrückt werden kann. Diesen lezte-ren Ausdruck braucht man auch häufig statt fest;so wie überhaupt alle diese und ähnliche Wortbe-zeichnungen relativ sind. Von dem schlaffen Körperunterscheidet man ferner den biegsamen (flexile)und den im hohen Grade biegsamen oder zähen(tenax) ; von dem starren den zerbrechlichen (fra-gile) und den spröden (intractabile) ; bei dem lez-teren befinden sich die Theile in einer solchen ge-genseitigen Spannung, dafs nicht einer oder einigeabgebrochen werden können, ohne die Zerreissungeines grösseren Theilganzen, oder auch wohl des gan-zen Körpers nach sich zu ziehen. Beispiele gewährendie geschwänzten Glastropfen und die Bolo-gneserflaschen (Phiolae Bononienses). Oefterssind Körper dieser Art bei kleinen Längen leicht zer-brechlich , bei grösseren mehr oder minder biegsam