I. Theil. III. Capitel.
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Körpern keine Anwendung. Ein Beispiel sehr grosserColiärenz einer Metallinischung, gewähren die Räder,die ohne zerquetschet zu werden, dazu dienten, dengrossen Granitblock von 4 Millionen Pfund zum Pie-destall der Statue Peters des I. herbeizuführen; fer-ner die Masse der Kugeln (vergl. Sparmanns Reisen)zur Erlegung der Rhinozeros und ähnlicher Thiere.
4) Bei verschiedenen Substanzen ist der Grad vonZähigkeit und Zusammenhalt noch veränderlicher alsbei den Metallen; vorzüglich gilt dieses vom Holze.Grünes junges Holz ist minder cohärent als altesStammholz; z. B. ein Stück Eichenholz (vom Stamme)von einem Zoll ins Gevierte, zerbricht von einemüber 350 Pfunde gehendem Gewichte, trägt jeneshingegen einige Zeit hindurch, zerreifst aber öftersschon von der Hälfte des Gewichts, wenn es vonAesten gewählt ist; ein gutes hänfenes Seil, trägt aneinem Ende an tausend Pfund, aber, nur eine Zeit hin-durch, es wird nach und nach gedehnter und minderzähe und zerreifst dann. — Vergl. Muschenbroekintroduct, ad philos, natur. I. p. 390. Buffon in denMem. de l’academ. de Paris. 1740. p. 153. 1741, p.192. Gtjiton a. a. O. — G. L. v. Pöllnitz Abh.über die Festigkeit der Materialien. Leipz. 1795. 8.
5) Die Härte der Körper richtet sich nicht im-mer nach ihrer Cohärenz; so zerreifst z. B. eine Glas-stange von einem weit geringeren Gewichte, als eineEisenstange von gleichem Umfange und von gleicherLänge, aber das Glas schabt Eisen, dasselbe (gemeineStab-) Eisen hingegen nicht das Glas. Die Härtebestimmt man relativ von dem Weichen ausgehend,durch das was den Fingernagel, verschiedene weicheFossilien der talkerdigen und thonerdigen Reihe, das