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1 (1810)
Entstehung
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369
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Von der Anhaft. u. Zusammenhalt, d. Körper. 069

spitzen Winkel machen, so bildet das Queck-silber, indem es je näher dem Winkel je nie-driger steht, eine Hyperbel, deren Asympto-ten die senkrecht stehenden Ränder der Glasplat-ten (mit denen sie aneinander gefügt werden)und die Gesichtslinie des Quecksilbers in demGefässe sind (Vergl. §. 9-.). Wählt man stattder Glasplatten Haarröhrchen, die man beim Ein-tauchen zur besseren Beobachtung an die Seitedes Gefässes hält, so wird sich auch hier die Nie-derdriickung des Quecksilbers umgekehrt verhal-ten, wie die Durchmesser der Röhren. Füllt maneine an beiden Enden offene Röhre, deren un-teres Ende in ein enges Haarröhrchen ausläuft,ohngefähr 12 Zoll hoch mit Quecksilber, sowird dieses nicht durch die untere Oeffnungdringen; dieses wird aber sogleich erfolgen, wennman mit diesem unteren Ende anderes Quecksil-ber berührt.

1) Schon im gewöhnlichen weiten Glasgefässe stehtdas Quecksilber mit convexer Oberfläche (vergl. § 89.N. 5.) bildet also einen vertieften Rand, d. h. steht ver-möge der grösseren Stärke seiner Cohäsion an den Sei-tenwänden niedriger als in der Mitte; in den Haar-röhrchen bleiben die Grundgesetze der Quecksilberan-ziehung dieselben, nämlich die Cohäsion zwischen dendenkbaren Quecksilbertheilen ist stärker als die Ad-häsion zu den Glaswänden; es wird sich also auchein niedriger Rand bilden, der sich aber vermöge

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