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1 (1810)
Entstehung
Seite
363
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Von der Anhaft:, n. Zusammenhalt, d. Körper. of>3

Platten zunelnnen, die Anziehung der Theile desTropfbaren nach seinem Mittelpuncte dadurch gleich-massig geschwächt werden, und so endlich die hyper-bolische Begrenzung des aufgestiegenen liquiden her-vorgehen lassen. Vergl. Mtjschenbroek a. a. O.?. 1062..

2) Wird die Berührungsfläche durch die z. B. röh-renförmige Gestalt des Glases noch stärker vermehrt,so wird auch jene der Erdschwere und der eigenenCohäsion mehr oder weniger entgegensetzte Bewe-gung des Liquiden, um so eher und leichter eintre-ten. Eine nicht sehr weite, oben allmählig engerwerdende, an beiden Enden offene Röhre, in Wassergetaucht, wird durch'die wachsende Anziehung ihrerinneren Glaswände, das Wasser nach und nach nachoben hinaufziehen; noch deutlicher wird dieses anden eigentlichen Haarröhrchen (Tubuli capilla-res, in deren Höhlung . nur ein Pferdehaar Raum hatoder von höchstens t t 5 ', im Durchmesser) bemerkt.

5 . 9 ^.

XiX. Vers. In verschiedene auf Glas zer-fliessende (ihm also adhärirende) Flüssigkeiten,z. B. Milch, Lacmustinctur, Tinte, Wasser, Wein-geist, Oel etc. stelle man senkrecht mehrere Haar-röhrchen von verschiedener Weite, so dafs sieolmgefähr ein paar Linien tief eintauchen: in

kurzer Zeit, werden die Flüssigkeiten darin indie Höhe steigen, und sich um so mehr überden Spiegel der äusseren Flüssigkeit erheben, jeenger die Röhren sind, und je stärker die Fiüs-