1 . Theil. II. Capitel,
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Ion, eine sogenannte Montgolpiere dar. Er hatteunten eine Oeffnung, unter welcher ein blechernesKohlbecken mit brennendem Stroh, geöltem Papier etc.hieng, wodurch die Luft des Ballons erwärmt undhinreichend ausgedehnt wurde, um den ganzen Ap-parat in die Höhe zu schnellen. Charles zu Parisund die Gebrüder Robert füllten 1785 zuerst, voll-kommen verscliliefsbare Luftballons (von Talfent mitFirnifs aus elastischen Harz überzogen) mit brenn-barer Luft (Wasserstoffgas). Das beste Wasserstoff-gas zu diesen Füllungen, ist das aus dem (über glühen-des Eisen geleiteten) Wasserdampfe gewonnene, undwirklich machte man vor 15 Jahren in Frankreich imGrossen von dieser Art des Wasserstoffgases zu obigemZwecke Gebrauch. Das gewöhnlich ahgewendete, mit-telst Eisen oder Zink und verdünnter Schwefel- oderSalzsäure entwickelte Wasserstoffgas, mufs vor demhüllen gehörig von anhängenden sauren, den Ballonzerfressenden Theilen durch Waschen befreiet wer-den ; und die Füllung darf bei vorzunehmenden Luft-reisen nie vollkommen statt finden, sondern es mufsvielmehr der noch etwas schlaffe Ballon eine beträcht-liche Höhe zu steigen im Stande seyn, damit in densehr dünnen Luftschichten der höheren Regionen derBallon nicht zerreisse; in dem bei vermindertem Luft-druck, das innere Gas sich mit dem äusseren Luft-drucke ins Gleichgewicht zu stellen strebt. Vergl.Tib. Cavallo : Geschichte der Aerostatik. Aus d.
Engl, übers. Leipz. 1786.
§. 86 ,
XIV. Vers. Eine an beiden Enden offene,von der Art wie im IX. Vers. §. 76 angewendete