Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
341
Einzelbild herunterladen
 

Von dem Drucke flüssiger Körper. 341

12) Das specifisch leichtere Gase oder Dämpfe inschwereren aufsteigen, und selbst Körper mit in dieHöhe nehmen können, die für sich schwerer alsdas tragende Fluidum sind, wenn sie mit ihnen indem Maase verbunden werden, dafs die mittlere Dich-tigkeit beider vereint geringer ist, als die Dichtigkeitder tragenden Flüssigkeit, folgt schon aus §. 72. N.L r -b 5- § 77 § 78 - N. 11. §. 80 u. 8i. Hiehergehören ausser den schon in den cit. Stellen ange-führten Erscheinungen, die Einrichtungen und dasSteigen der Ae rostaten, welche Luftballonsheissen, wenn sie eine abgerundete Gestalt haben.Versuche hierüber mit einem kleinen Ballon; nähereBeschreibung ihrer Verfertigung und Zurichtung!, Vor-sichtigkeitsregeln beim Füllen, beim Aufsteigen , Sin-ken, willkührliche Bewegungen in höheren Regionen;über Roziers und dAnLANDES (den 21. Nov. 1783).Charles, Blanchards, Robertsons, Jungnitzs,Gay-Lusacs und des kühnen Zambeccaris , u. m. a.Luftreisen; über den Nutzen des von Blanchard 1787erfundenen Fallschirms (§.40. N. 4. ) etc. mündlich.

15) Schon in C. Schotts Werken findet man Vor-schläge zum Luftballon und zu der Kunst in der Luftzu schiffen (vergl. dessen Magia hydrostatica Lib.V. ) ; ausserdem haben darüber Mendoza, AlbertusSaxonius und der Pater Franz Lana (prodromodell arte maestra. Brescia 1670. Fol.), vor der Er-findung der Gebrüder Stephan und Joseph Mont-golfier (Papierfabrikanten zu Annonoy in Viva-rois) geschrieben. Lana schlug eine grosse diinn-blechige kupferne Kugel zum Ballon vor, sein Vor-schlag war unausführbar; die beiden Montgolfierstellten endlich 1782 im August den ersten Luftbai-