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1 (1810)
Entstehung
Seite
337
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Von dem Drucke flüssiger Körper. 337

Prag 1771. 8. e) ist im vorigen Falle statt desLiquiden ein fester Körper gegeben, so wird erherausgeworfen: der genau passende aber kurze

Stöpsel eines weiten Metall (oder starken Glas-) Cy-linders, wird unter dem Recipienten gestellt, bei ge-höriger Verdünnung der umgebenden Luft, heraus-getrieben; dasselbe erfolgt, wenn die innere Luftdes Cylinders stark comprimirt war, in der gewöhn-lichen atmosphärischen Luft, hieher gehört dieWindbüchse, f) eine dünne über einen Metall-cylinder gespannte Kalbs- oder Schweinsblase, wirddurch den äusseren Luftdruck mit starke^ Knallzersprengt (aufliegendes Wasser wird durchgetrieben) ;eben so wird eine Glasplatte zersprengt, g) der Re-cipient steht nach vorgenommener Auspumpung un-beweglich fest, h) zwei magdeburgische Halb-kugeln von Messing von etwa 54 Zoll Durch-messer von Luft entleert hängen stark zusammen,i) eine schlaffe, fest gebundene Blase, die noch et-was atmosphärische Luft enthällt, schwellt auf, indem Maas wie umher (unter dem Recipienten) dieLuft verdünnt wird, k) Cartesi Attischen Täucher-chen, welche an freier Luft im Wasser sinken,schwimmen bei verdünnter Luft. 1 ) aus einem imWasser stehenden Gefässe mit enger Mündung, trittdie Luft beim Auspumpen hervor, und die äussere,hinzugelassene Luft, drückt darauf das Wasser in dasGefäfs hinein.

III. Zur Erläuterung noch folgender Untersuchungen,a) Ein mit Quecksilber gefüllter Heber, dessenhöchster Punct höchstens 2 Zoll über dem Quecksil-berspiegel steht, hört auf zu laufen, wenn die Luftso weit verdünnt ist, dafs sie keine Quecksilbersäule

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