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I. Tlieil. II. Capitel.
von dieser Höhe mehr tragen kann, b) bei der Um-wandelung des Wassers in Dampf (vergl. B, a oben)erzeugt sich Kälte, und bei der Niederschlagung desDampfes Wärme, vtie dieses ein empfindliches Luft-thermometer nachweiset. Es sind diese Thermome-terveränderungen den Veränderungen der Dichtig-keit der Luft proportianal; wird ein vollkom-men luftleerer Raum (z. B. die ToRRicEimischeLeere) plötzlich vergrüssert oder verkleinert, so er-folgt nach Gay -Lu ss ac (vergl. Gilbert a. a. O.XXX. 3. S. 259) gar keine Temperatur Verän-derung. Nach demselben Beobachter, entstehenunter ganz gleichen Umständen, durch Verän-derung des Volums der Gase, desto grös-sere Temperatur Veränderungen, je klei-ner das specifische Gewicht des Gases ist. Sie sindgeringer beim kohlensauren Gase als beim Sauer-stoffgas; bei diesem geringer als in der atmosphäri-schen Luft, und am gröi'sten beim Wasserstoffgase.Setzt man nach G. L. zwei rings umschlosseneRäume, deren einer Teer, der andere mit einemGase gefüllt ist, mit einander in Verbindung sosind die Temperatur Veränderungen, Welche in bei-den entstehen, der Grösse nach gleicl) (Vergl. a. a.O, S. 266). c) ein unter dem Recipientes befind,liches Thermometer, nimmt nach de Luc (NeueIdeen über Metereblogie Bd. I. S. 115) an der äus-seren Veränderungen der Temperatur Antheil. DieFortpflanzung der Wärme durch die l eere, habenauch die Beobachtungen eines Baume", Pictet undRumford bestätigt, d) der electrische Funke ver-breitet sich in der G. Leere schneller und stär-ker, und erscheint gewöhnlich mit einem rötlilicheH